1. Energiebericht übergeben

    Übersicht über die Entwicklung regenerativer Energien

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    Schieder-Schwalenberg. Wie hoch ist der Anteil der Stromerzeugung aus regenerativer Energie in Schieder-Schwalenberg? Wie viel Kohlendioxid wird dadurch vermieden? Der regionale Netzbetreiber Westfalen Weser Netz hat umfangreiches Datenmaterial aufbereitet, um auf diese und viele andere Fragen rund um die Energiewende antworten zu können. Carsten Strätling, Kommunalreferent von Westfalen Weser Netz, übergab den Energiebericht für die Stadt Schieder-Schwalenberg jetzt an Bürgermeister Jörg Bierwirth.

    Im Energiebericht 2015 hat Westfalen Weser Netz zahlreiche Daten und Fakten zur erneuerbaren Stromproduktion in Deutschland, im Netzgebiet von Westfalen Weser Netz, im Kreis Lippe und der Stadt Schieder-Schwalenberg zusammengestellt. Der Energiebericht zeigt, wie sich die regenerative Stromerzeugung in der Kommune entwickelt hat. Fast 60 Prozent (rund 12.200 MWh) des in Schieder-Schwalenberg genutzten Stroms stammen aus regenerativen Energiequellen. Das ist deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt. Den Löwenanteil macht dabei die Biomasse mit rund 50 Prozent oder knapp 6000 MWh (Megawattstunden) aus. Es folgt die Photovoltaik mit rund 30 Prozent und die Windkraft mit über 18 Prozent. In Schieder-Schwalenberg wurden durch die Einspeisung regenerativer Energien im Jahr 2014 über 8.300 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen vermieden, was einer Vermeidung pro Einwohner von gut einer Tonne Kohlendioxid entspricht. Eine Entwicklung, die Bürgermeister Jörg Bierwirth besonders freut. "Auch unsere Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger tragen so ihren Teil zur Schonung der Umwelt und zur Einsparung von fossilen Brennstoffen bei. In unsrer vom Tourismus geprägten Region, ist auch das ein Pfund, mit dem wir wuchern können."

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