1. Die Nummer 2 der Weihnachtsoratorien

    Beeindruckendes Adventskonzert der Evangelischen Militärkirchengemeinde

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    Augustdorf(ck). Es muss nicht immer Bach sein, wenn es um Weihnachtsoratorien geht. In einem außergewöhnlichen Adventskonzert, zu dem die evangelische Militärkirchengemeinde Augustdorf und die Panzerbrigade 21 "Lipperland" geladen hatten, ließen die Musiker das Publikum in die Faszination des "Oratorio de Noël" des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns eintauchen. Ein Erlebnis, das Gänsehaut bescherte und dem sich kein Zuhörer entziehen konnte.

    Geleitet wurde das Konzert von dem erst 18-jährigen Kirchenmusiker und Musikstudenten Fabian Krämer. Besonders beindruckte die Sicherheit, mit der Krämer die Augustdorfer Kantorei und Studenten der Musikhochschule durch die Werke leitete. So entfaltete sich ein reizvolles Wechselspiel zwischen den fünf jungen Solistinnen und Solisten Anaya Hubach (Sopran), Rebecca Blanz (Mezzosopran), Andrea Drabben (Alt), Daniel Driedger (Tenor), Florian Franke (Bariton) und dem gemischten Chor, das unterstützt wurde durch die bewegenden Klängen des Orchesters sowie Elena Anger an der Harfe und Simon Holzwarth an der Orgel. Das Zusammenspiel unterstrich die lyrisch-kontemplative Grundstimmung des Werkes. Zusätzlich führten Krämer und seine die Motette "Quare fremuerunt gentes" für Solo-Bariton, Chor und Orchester von César Franck auf. Militärpfarrer Martin Benke dankte dem jungen Konzertleiter: "Es ist Ihnen gelungen, das Weihnachtsoratorium aus der zweiten Reihe zu holen. Wir haben es sehr genossen." Dies unterstrich auch das zahlreich erschienene Publikum mit langanhaltendem Applaus.

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