Lemgo. Statt Bratwurst gab es Chili con Carne, statt gebrannter Mandeln selbstgebackene Waffeln – unter dem Motto "Advent im Pöstenhof" fand am vergangenen Sonntag der erste Weihnachtsmarkt des Wohnprojekts Pöstenhof statt. Mehr als 1.000 Gäste genossen die gemütliche, vorweihnachtliche Atmosphäre.
Eine Vielzahl von Ausstellern haben in den offenen Laubengängen ihre Glaskunst, Holzarbeiten, Bilder, Weihnachtsdeko und Leckereien zum Verkauf angeboten, die bei den interessierten Besuchern viel Anklang fanden. Sowohl Aussteller als auch Gäste resümierten: "Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder! Das ist eine wunderschöne Alternative zu den kommerziellen Weihnachtsmärkten, wo solch schöne Dinge wie Kunsthandwerk und Selbstgemachtes immer weniger angeboten werden." Auch mit dabei waren Beate Fasse und ihr Team vom Projekt "Hilfe für Indien". Hier gab es jede Menge nützliche und schöne Dinge, die Beate Fasse von ihren Besuchen in Indien mitgebracht hatte. Der Erlös dieser Verkäufe ist für die zahlreichen Hilfsprojekte um Pater Jason bestimmt, der vielen Lemgoern aus seiner Zeit bei der Heilig Geist Gemeinde bekannt ist. Musikalisches Highlight des Festes war der Auftritt von Schülerinnen und Schülern der Südschule mit Ukulelenmusik, die nicht nur weihnachtliche Klänge bot. Die Schüler überraschten in ihrem Repertoire auch mit aktuellen Titeln aus den Charts. Die Kinder aus dem Pöstenhof hatten einen eigenen Stand mit selbstgebackenen Waffeln und selbstgebastelten Windlichtern. Sie waren mit Begeisterung dabei, denn die Einnahmen daraus durften sie behalten. Die erste spontane Idee der Kinder war: "Davon gehen wir ins Kino!". Anita Bünte, "Chef-Organisatorin" der vielen beteiligten Pöstenhofer freute sich über die gelungene Premiere: "Die intensive Vorbereitung hat sich gelohnt. Ich bin rundum zufrieden und glücklich. Meine Erwartungen sind übertroffen worden!" Im Kreise der Helfenden war bereits am Sonntagabend klar, das auch 2016 wieder ein "Advent im Pöstenhof" stattfinden soll.