1. Letztes "Glück auf" für Diekmann

    Ehemaliger Siegmundshall-Werksleiter mit Beifall in den Ruhestand verabschiedet

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    BOKELOH (gi). Es war ein bewegender Moment, als Dr. Ralf Diekmann aus dem Förderkorb stieg. Rechts und links standen seine ehemaligen Mitarbeiter vom Kaliwerk Sigmundshall und applaudierten. Einen Blumenstraußüberreichte Christina Bauch, seine ehemalige Sekretärin. Diekmann verabschiedete sich in den Ruhestand. Zuvor besuchte er die tiefste Sohle des Bergwerkes (1445 Meter) und kam dem Wunsch seiner Begleiter, auf einer eigens restaurierten Draisine im Bereich des Versatzes auf der 500-Meter-Sohle zu fahren, gerne nach. Über Tage führte der Weg von Diekmann in die Rekal-Warte. Er hatte die 1996 in Betrieb gegangene Rekal-Anlage maßgeblich mit aufgebaut, sie hat derzeit 33 Mitarbeiter. Beeindruckt zeigte sich Diekmann von der neuen Zentralwarte. Von dort werde der gesamte Kalibetrieb mit zwei Beschäftigten gesteuert. Der gebürtige Westfale (Oetinghausen) legte als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Kali und Salz AG in Heringen 1981 an. Kurz danach machte er bereits Bekanntschaft mit dem Werk Sigmundshall mit einer Fahrt unter Tage. Im Jahr 1994 übernahm Diekmann die Leitung des Fabrikbetriebes auf Sigmundshall und wurde 1995 Werksleiter. "Trotz vieler Herausforderungen war es auf Sigmundshall dank der vielen motivierten Mitarbeiter eine tolle Zeit", berichtet der 61-Jährige. Mit Wirkung zum 1. Januar 2007 wechselte der Wunstorfer in die Geschäftsführung der K+S Kali GmbH nach Kassel. Er wird zum Ende des Jahres in den Ruhestand wechseln. Foto: gi

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