1. Mut und Vertrauen in die Zukunft

    Pastoralverbund Südlippe-Pyrmont erlebte den offiziellen Start

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    Lügde (afk). Sechs Gemeinden bilden jetzt auch offiziell den neuen Pastoralverbund Südlippe-Pyrmont. Der Erzbischof Hans-Josef Becker in Paderborn hatte diesen Zusammenschluss amtlich bereits zum 1. Oktober besiegelt; jetzt wurde auch mit der Übergabe eines "Starterpakets" in Form eines dicken Ordners mit Arbeitsmaterialien für eine erfolgreiche Gestaltung des Gemeindelebens zu Beginn des neuen Kirchenjahres an den Leiter dieses neuen Konstrukts, Pastor Marc Stücker, durch den Dechanten Klaus Fussy in einem Festakt der öffentliche Schritt vollzogen.

    Aus den beiden ehemaligen Pastoralverbünden St. Michael Falkenhagen/St. Marien Lügde/St. Georg Bad Pyrmont einerseits und St. Martin Blomberg, St. Joseph Schieder-Schwalenberg und Heilig Kreuz Horn-Bad Meinberg ist jetzt dieser neue Pastorale Raum entstanden. Der Festakt erhielt seinen offiziellen Rahmen durch die Anwesenheit unter anderem der Bürgermeister Heinz Reker (Lügde), Klaus Blome (Bad Pyrmont) und Jörg Bierwirth (Schieder-Schwalenberg), dem Imam der Moschee-Gemeinde Jacup Ucmaz sowie Geistlichen auch der benachbarten evangelischen Kirchengemeinden, die aus wirtschaftlichen und personellen Gründen ebenso wie ihre katholischen Amtsbrüder mit strukturellen Veränderungen konfrontiert sein werden. Umso mehr sei hier auch Ökumene gefragt, betonte Pyrmonts Pastorin Jutta Ostermann. Natürlich waren Gläubige aus allen sechs betroffenen Gemeinden in die Lügder Pfarrkirche gekommen, um dem von acht Geistlichen und Diakonen abgehaltenen ganz speziellen Gottesdienst beizuwohnen. Kinder aus den Pfarreien hatten Krüge mit Wasser aus Gewässern ihrer Gemeinden mitgebracht, das sie in das Taufbacken schütteten, aus dem die Gläubigen später gesegnet wurden. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Musikgruppe "Mahatma" (Horn-Bad Meinberg) und dem Organisten Guido Theis (Schieder-Schwalenberg). Dieser jetzt neu geschaffene Verbund ist bereits seit mehr als einem Jahr von einer Steuerungsgruppe vorbereitet worden. Die Festgemeinde zog dann in die Kilianskirche, dem ältesten Ort christlichen Lebens in diesem neuen Pastoralen Raum. Der sonst sehr schlichte Kirchenraum war extra für diese Veranstaltung mit speziellen Lichteffekten ausgeleuchtet worden und erhielt so ein ganz besonderes Flair. Mit Gebeten und gemeinsam gesungenen Liedern wurde dieser sehr bedeutsame Tag für die katholischen Gläubigen dieser Region beendet, dessen Motto "Vertraut den neuen Wegen" Mut machen soll für die Umgewöhnungsphase, die sicherlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

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