1. Jeder darf 
neugierig sein

    Guckkasten-Weihnachtskrippe

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    WUNSTORF (gi). Ein großer heller Guckkasten steht im Eingangsbereich der Stadtsparkasse in der Lange Straße. Auffällig ist ein "Schlitz", dahinter verbergen sich Figuren. Jeder darf neugierig sein und auch nicht ungeduldig werden. Erst müssen sich die Augen an die Lichtverhältnisse gewöhnen. Die schummrige Beleuchtung ist gewollt, um das Entdecken der Darstellungen noch interessanter zu machen. Denn in dem Guckkasten ist eine Krippe dargestellt. Für kleine Kinder ist auch eine Leiter vorhanden, so dass auch sie einmal hineinsehen dürfen. Gebaut hat den Guckkasten der Wunstorfer Tischlermeister Roland Krautwald, die Idee hatte Winfried Gburek, von dem auch die Figuren stammen. Die Krippenatmosphäre schuf der Wunstorfer Künstler Christian Weinholtz. Kultur lebe nur, wenn sie den Geruch der Straße habe, so Gburek. Ausgestellt war die Weihnachtskrippe auf dem Weihnachtsmarkt bereits in den Jahren 2012 und 2013. Eine Weihnachtskrippe dem Weihnachtsmarkt zu geben ist der Wunsch der drei Initiatoren. Denn Weihnachten heißt: Das Geburtsfest Jesu zu feiern. "Ein Drittel der Kinder wissen gar nicht, was Weihnachten ist", sagt Gburek. Die Guckkasten-Weihnachtskrippe gibt es nur in Wunstorf. Wer mehr über ihre Botschaft erfahren möchte, kann sich der ausgelegten Informationen bedienen. Auch ein Bild zum Weitermalen ist darin enthalten. Es fehlt jemand auf dem Bild, jeder kann es ergänzen mit denen, die auch zur Krippe gekommen sind. Foto: gi

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