Der Posten bedeute mehr Verantwortung und mehr Stress. Ausschlaggebend waren aber die acht Jahre, die Hübner bereits an der Stadtschule unterrichtet sowie die gute Zusammenarbeit mit dem Kollegium, mit den Eltern und mit der Stadt sowie der Landesschulbehörde. "Sie alle sind schuld, denn ohne sie und euch hätte ich diesen Schritt nicht gemacht", so Hübner. Hübner, der vorher Konrektor der Schule war und die Leitung seit Sommer schon kommissarisch übernommen hatte, lobte die kooperative Einstellung und ein gutes Arbeitsklima in der Stadtschule. So will sich der neue Rektor vor allem ein Lächeln bewahren. Das habe sein Vorgänger Ernst Prasse so gemacht und auch er wolle das in Zukunft so handhaben. Große Aufgaben stehen an. Die Diskussion um die Bildung einer Ganztagsgrundschule wird auf Stadtebene weiter geführt. Viele Detailfragen sind aber noch zu klären.
Die Position eines Schulleiters umfasse aber noch mehr Aufgabenbereiche wie Management, Personalführung und Organisation. Auch für die Qualitätsentwicklung und Sicherung trage der Schulleiter Verantwortung, so Schuldezernent Bittner. Er sprach von einem Spannungsfeld der unterschiedlichsten Erwartungen, in dem sich Hübner künftig bewege. Doch er bringe die dafür nötigen Voraussetzungen und Eigenschaften mit, wie etwa Verständnis und Geduld, Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen, Konfliktfähigkeit und Verlässlichkeit, Präsenz und Erreichbarkeit, aber auch Humor. Bürgermeister Eberhardt nutzte die Gelegenheit, um für den Beruf des Schulleiters zu werben. Er bedauerte, dass es immer schwieriger werde, Kandidaten zu finden, die sich bereiterklären, den Posten zu übernehmen. Dabei biete der Job vor allem Abwechslung, so der Bürgermeister. Foto: tau
