WUNSTORF (gi). Es gibt einen Kalender (1000 Stück), der von Jugendlichen zusammengestellt wurde. Sie haben sich Fotoapparate (drei geliehen, zwei Private) zur Hand genommen und zogen durch die gesamte Stadt. Viele hundert Bilder sind entstanden, dann ging es an das Heraussuchen. Und das war gar nicht so einfach. Denn Jugendliche haben ihren eigenen Geschmack und wollten nicht auf herkömmliche Kalender zurückgreifen. Wer die Jungen und Mädchen sind? Jannik Gerhold, Constantin Voss, Yannick-Leon Kirchhoff, Marcella Schwarz und Fabian Borchers. Sie haben an einem dreitägigen Ferien(s)passangebot des Projektes "kurze Wege" in den vergangenen Sommerferien teilgenommen, begleitet wurden sie von Erziehungswissenschaftlerin Jasmin Gorpe. Schon mal vorweg: Der Kalender ist super geworden. Er trägt auch einen Titel "Ich sehe was, was du nicht siehst – und das ist Wunstorf". Und diese Bilder bietet der Kalender unter anderem: Im Februar ist ein junger Skater von hinten zu sehen, der März zeigt ein Pferd und im April lässt die Kunstfigur (Gartenregion, Blattläuse) am Rathaus grüßen. Im Mai steht der Schnitterin-Brunnen und die Abtei im Vordergrund, während im Juni einfach nur das Bushaltestellenschild "Wunstorf-Barneschulen" zu sehen ist. Weil es im Juli meistens warm ist und ein Eis schmeckt, wurde ein Eisbecher fotografieret. Im August deutet ein Basketballkorb Freizeitvergnügen an, nicht fehlen darf im September die Stadtkirche. Ein besonderes Motiv ist im Oktober eine herausgeputzte Schildkröte aus Holz. Der Kalender ist gegen eine Spende in beliebiger Höhe bei kurze Wege in der Barnestraße (Montag 15 bis 18 Uhr, Dienstag 16 bis 18.30 Uhr, Donnerstag 15.30 bis 21 Uhr, Freitag 15 bis 17 Uhr) und bei der Stadtjugendpflege Zimmer C 217 zu bekommen. Maßgeblich am Zustandekommen waren das Kontor 3, die Klosterkammer Hannover, die Stadtsparkasse Wunstorf, das Team Jugendarbeit der Region Hannover und die Stiftung Zukunft mit Kirche. Foto: gi
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Ein Kalender, den jeder haben sollte
Teilnehmer aus "kurze Wege"-Ferien(s)pass mit Kamera unterwegs
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