1. Positive Entwicklung

    Weniger Arbeitslose als im Vorjahr

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    Kreis Lippe/Detmold . Die Situation auf dem lippischen Arbeitsmarkt bleibt weiterhin stabil. Obwohl sich die Zahlen gegenüber dem Vormonat kaum verändert haben – in Lippe sind nach wie vor etwa 12.300 Menschen ohne Arbeit – zeigt sich Heinz Thiele als Leiter der Detmolder Arbeitsagentur zufrieden. Dies liegt unter anderem daran, dass die Langzeitentwicklung (Vergleich zum Vorjahresmonat) mit einem Minus von 0,5 Prozent positiv ausgefallen ist und eine grundsätzlicher Trendwechsel erkennbar ist. Gleichwohl ist zum Jahreswechsel allein witterungsbedingt mit einer leichten Zunahme der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Die aktuellen Zahlen bedeuten eine Arbeitslosenquote von 6,8 Prozent. Trotz derkaum veränderten Werte weist die ausgewertete Statistik deutliche Bewegungen auf dem lippischen Arbeitsmarkt aus. So gab es im November zwar 2.190 neu gemeldete Arbeitslose in Lippe, dem standen aber auch 2.348 in den Arbeitsmarkt zurückgekehrte Personen gegenüber. Die positive Stellenentwicklung des jahres 2015 setzte sich im November ebenfalls fort. So waren 1.669 Arbeitsstellen gemeldet, welches im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 284 Stellen ausmacht. Lippische Arbeitgeber meldeten im November 648 neue Arbeitsstellen. "Die positive Grundstimmung der Vormonate hält weiter an" resümiert Heinz Thiele. Die stabile Konjunktur reiche allerdings nicht aus, um den Abbau insbesondere der Langzeitarbeitslosigkeit noch deutlicher voranzubringen. "In Verbindung mit einer relativ lebhaften Kräftenachfrage sehe ich aber durchaus Chancen auch in diesem Bereich weiter voranzukommen", so Thiele weiter. Die günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zeigt sich in beiden Rechtskreisen: Im Rechtskreis SGB III (Versicherungsbereich) lag der Bestand an Arbeitslosen im November bei 3.258 Männern und Frauen. Das sind 83 Personen weniger als im Vormonat sowie 358 Menschen weniger als im Vorjahr. Im Rechtskreis SGB II (Grundsicherung) gab es im November 9.055 Arbeitslose. Das ist ein Minus von 64 Personen gegenüber Oktober. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es nunmehr 311 Personen weniger. Die anteilige SGB IIIArbeitslosigkeit lag im November 2015 bei 1,8 Prozent. Die anteilige SGB IIArbeitslosigkeit betrug 5,0 Prozent. Differenziert betrachtet verfügt die Lemgoer Dienststelle der Arbeitsagentur mit 5,1 Prozent über die geringste Quote in Lippe. Es folgen die Geschäftsstelle Blomberg (6,1 Prozent), Bad Salzuflen (7,1 Prozent) und die Hauptagentur in Detmold (7,8 Prozent). Ostwestfalenweit waren bei den Arbeitsagenturen im November 65.955 Personen arbeitslos gemeldet, 829 oder 1,2 Prozent weniger als im Oktober. Die günstigste Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen weist im November der Agenturbezirk Paderborn mit 5,3 Prozent auf. Es folgt Herford mit 5,5 Prozent. Bielefeld erreicht 6,7 Prozent und Detmold 6,8 Prozent.

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