Oerlinghausen (kd). Bei ihrer jährlichen Straßensammlung zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat die Reservistenkameradschaft Oerlinghausen das Ergebnis deutlich gesteigert. Mit Unterstützung des Bürgermeisters Dirk Becker sowie seiner Stellvertreter Ulrike Meusel, Volker Neuhöfer und Horst Schleicher haben sieben Reservisten die Passanten in der Innenstadt angesprochen. Auch Rosalie und Moritz Becker sowie Martina Treuherz beteiligten sich. In den blauen Sammelbüchsen befanden sich am Ende mehr als 800 Euro. "Das ist eine deutliche Steigerung des Vorjahresergebnisses, wofür allen Spendern herzlich gedankt sei", sagte Winfried Aukamp, der die Aktion organisiert hatte. In diesem Jahr kümmert sich der Volksbund insbesondere um die Pflege von Gräbern in acht Ländern Osteuropas, in Italien und Frankreich. Mehr als 18.000 junge Menschen nahmen an den internationalen Workcamps und den Jugendbegegnungen teil. Der Volksbund wurde 1919 gegründet, als der erste Weltkrieg beendet war. Mit der Anlage und Erhaltung der Friedhöfe bewahrt der Volksbund das Gedenken an die Kriegstoten. Die Gräberfelder erinnern die Lebenden an die Vergangenheit und konfrontieren sie mit den Folgen von Krieg und Gewalt. Derzeit werden 832 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten mit etwa 2,7 Millionen Kriegstoten betreut. Mehrere tausend ehrenamtliche und 571 hauptamtliche Mitarbeiter erfüllen heute die vielfältigen Aufgaben der gemeinnützigen Organisation.
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Deutliche Steigerung
Politiker und Reservisten sammelten
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