1. Vorstand im Amt bestätigt

    APK blickt mit Vorfreude auf das kommende Jahr

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    Detmold . Die Selbsthilfegruppe "Gemeinschaft der Angehörigen psychisch Erkrankter" (APK) hat bei ihrer Mitgliederversammlung ihren mit einstimmigem Votum den bisherigen Vorstand im Amt bestätigt. Erweitert wird das Gremium durch das neue Mitglied Dr. Helmut Günther. Anette Schlickel, die krankheitsbedingt nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, erhielt ebenfalls ein einstimmiges Ergebnis. Im kommenden Jahr wolle der APK sein 30-jähriges Bestehen gebührend feiern, erklärte Vorsitzender Ulrich Holle. Die stabile Mitgliederzahl (51) lasse "auf die Effektivität des APK schließen", so Holle weiter. Am ersten Mittwoch eines Monats treffen sich Mitglieder und Gäste zum Erfahrungsaustausch und der Möglichkeit, sich einmal alle Probleme im Zusammenhang mit der psychischen Erkrankung des Angehörigen von der Seele zu reden und mit anderen Betroffenen zu diskutieren. Nach telefonischer Voranmeldung besteht an anderen Mittwochabenden des Monats außerdem Gelegenheit, sich zu einem Einzelgespräch mit einem oder mehreren Mitgliedern zu verabreden. "Unsere Erfahrungen basieren einmal auf der durchlebten oder immer noch akuten Krankheitszeit unserer Angehörigen, werden ergänzt durch Vorträge und Fortbildungen, die entweder vom APK direkt oder dem gpz oder auswärtigen Kliniken angeboten werden", erklärt Holle. Im "Trialog" zwischen Betroffenen, Klinikmitarbeitern und den Angehörigen der Patienten und in Gremien des Kreises Lippe ist der APK ebenfalls engagiert vertreten. Beim Ausbruch einer psychischen Erkrankung sind die Angehörigen oft nicht weniger hilflos und verzweifelt als der Patient. Jedes APK-Mitglied habe erfahren, wie hilfreich das Gespräch mit Menschen, die sich in ähnlicher Situation befinden oder vor kurzem noch befanden, in dieser Lage sein kann. Positive und negative Erfahrungen werden ausgetauscht, und vor allem wird darauf verwiesen, dass nur ein gesunder Mensch dem Erkrankten eine Hilfe sein kann. Der APK sehe es daher als seine vorrangige Aufgabe an, die Tabu-Schranke ,,psychische Erkrankung" zu durchbrechen.

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