1. Ein köstliches Dankeschön

    Rotarier luden ehrenamtliche Flüchtlingshelfer ein

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    Detmold (ab). Ohne sie würde das System nicht funktionieren: Zahlreiche Menschen engagieren sich in Detmold ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe. Sie helfen den geflüchteten Menschen dabei Deutsch zu lernen, betreiben das Café Welcome, kümmern sich um Kinderbetreuung, bieten Handarbeitskurse und dergleichen mehr. Um all den Helfern einmal danke zu sagen und seine Wertschätzung auszudrücken, hat sie der Rotary-Club (RC) Detmold zum Essen eingeladen. Im Restaurant "jederman" gab es ein leckeres 3-Gänge-Menü. "Wir überlegen viel, was man für die Flüchtlinge tun kann", es sei aber auch wichtig, an die vielen Helfer zu denken, betonte Clubpräsident Frank Möllers. Die Idee zu der Dankes-Aktion hatte Bürgermeister Rainer Heller, selbst Mitglied im rotarischen Club. Die Hilfsbereitschaft in Detmold sei einzigartig, betonte Heller. Es gebe sehr viele Menschen, die mit anpacken, rund um die Notunterkunft an der Adenauerstraße, bei den langfristigen Unterkünften etwa an der Heldmanstraße, im Aktionsbündnis "Contact" und weiteren mehr. "Da haben wir uns gefragt: wie können wir das wieder gutmachen?", so Heller weiter. Seit Detmold wieder in der Zuweisung ist, kommen rund 120 neue Flüchtlinge jeden Monat. Weitere Unterkünfte wurden daher in verschiedenen Ortsteilen eingerichtet, weitere sollen noch folgen. "Wir müssen dafür sorgen, dass die Stimmung in der Gesamtgesellschaft nicht kippt", betonte Heller. Denn erst dann hätten wir ein Flüchtlingsproblem. Die Rotarier hatten alle ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer aus Detmold zum Essen eingeladen. Aufgrund der zahlreichen Rückmeldungen, hatte sich der Club entschlossen, zwei Termine anzubieten. Beim ersten ließen sich 60 Flüchtlingshelfer zur Vorspeise eine Steckrüben-Cremesuppe schmecken. Als Hauptgang standen Schweinefiletstreifen nach Stroganoff-Art, gebackener Rotbarsch und ein cremiges Kräuterrisotto zur Auswahl. Als Nachtisch gab es Herrencreme. Zubereitet und aufgetischt haben es die jungen Mitarbeiter und Azubis des "jederman". In dem besonderen Ausbildungsbetrieb bekommen Jugendliche eine berufliche Chance, die aufgrund mangelnder schulischer Qualifikation oder sozialer Benachteiligungen keinen Ausbildungsplatz finden konnten. Das Team vom "jederman" hat mittlerweile Erfahrung, was besondere Menüs angeht. So haben die bereits Bedürftige bewirtet und erst kürzlich 40 Asylbewerber zum Essen eingeladen ("Lippe aktuell" berichtete). In der kommenden Woche findet der zweite Teil des Danke-Menüs statt, dann werden weitere 25 Detmolder Flüchtlingshelfer bewirtet.

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