1. Augen auf und Tasche zu

    Die Polizei warnt vor Trick- und Taschendieben

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    Kreis Lippe . Dunkelheit, enge in den Fußgängerzonen der Innenstädte, dichtes Treiben auf den Weihnachts- und Wochenmärkten, volle Geschäfte in der Vorweihnachtszeit – in der Vorweihnachtszeit haben Taschendiebe und Trickbetrüger aufgrund dieser Gegebenheiten immer wieder Hochkonjuntur. "Hauptsächlich haben es die Täter auf Bargeld abgesehen", mahnt die Polizei die lippischen Bürger einmal zur besonderen Vorsicht. Die Langfinger greifen in Geschäften, auf Wochenmärkten, insbesondere auf Weihnachtsmärkten oder bei anderen für sie günstigen Gelegenheiten zu. Leider wird es den Tätern in etlichen Fällen sehr leicht gemacht, weiß Polizeisprecher Uwe Bauer. Oftmals liegen Portemonnaies deutlich sichtbar in nicht verschlossenen Handtaschen oder in Einkaufstüten, in manchen Fällen sogar sichtbar im Einkaufswagen. "Da genügt ein kleiner unaufmerksamer Moment oder einige wenige Schritte Entfernung vom Einkaufswagen und schon ist es geschehen", so Bauer. Taschendiebe beobachten ihre Opfer gezielt und "schlagen zu", wenn die Gelegenheit günstig ist. Mitunter inszenieren sie auch ein Ablenkungsmanöver. Sie haben besonders in der Weihnachtszeit Hochsaison, denn Geschenkekäufe stehen an und die Täter vermuten so mehr Bargeld im Umlauf. "Lassen Sie niemanden in ihre Geldbörse schauen, zum Beispiel beim Bezahlen ihres Einkaufs. Legen Sie die Geldbörse nicht zur Seite, um beispielsweise Waren in eine Tasche zu stecken", warnt der erfahrene Polizist die Bürger. Erhöhte Aufmerksamkeit ist auch bei Geldgeschäften an Automaten gefragt. Man sollte das Umfeld genau betrachten und dabei insbeondere darauf schauen, ob man beim "Automatengang" beobachtet wird. Darüber hinaus ist es wichtig Geldkarte und den PIN immer getrennt voneinander aufzubewahren. In der Dunkelheit sollte man abgelegene Örtlichkeiten meiden. Bargeld sollte stets so verstaut sein, dass es niemand unbemerkt stehlen kann. Die erwähnten Methoden sind nur Beispiele. Die Maschen können auch Anrempeln, "Antanzen", Stolpern, plötzliches Umarmen oder ähnliches sein. Auch nutzen Diebe gerne dichtes Gedränge aus, um dann die aus der Gesäßtasche lugende Geldbörse unbemerkt zu ziehen oder in die am Arm hängende Handtasche zu greifen. Es gilt also aufzupassen, aufmerksam zu sein und das Geld sicher zu verwahren. Darüber hinaus sollte man nur so viel Bargeld bei sich tragen wie unbedingt nötig ist.Hinweise und Beobachtungen im Zusammenhang mit Taschendiebstählen und Trickdiebstählen nehmen alle örtliche Polizeidienststellen entgegen. In akuten Fällen oder bei Beobachtungen möglicher Straftaten sollte man über die Rufnummer 110 polizeiliche Hilfe anfordern und keine Auseindersetzung mit eventuellen Tätern zu suchen. Darüber hinaus kann man durch laute und unmissverständliche Hilferufe auch umstehende Personen sensibilisieren.Weitere Präventionstipps bekommen bietet die Polizei unter "www.polizei.nrw.de" unter der Rubrik "Augen auf und Tasche zu!"

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