1. Schneller Arbeitseinsatz

    Schützen machten ihren Platz am Steinbült winterfest

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    Oerlinghausen (kd). "So schnell waren wir noch nie", meinte Thorsten Kerkhoff, Spieß der 3. Kompanie der Oerlinghauser Schützengesellschaft. Ein Blick über das Festgelände am Steinbült bestätigt ihm: In eineinhalb Stunden hatten die Bergstädter beim Herbsteinsatz ihren Schützenplatz vom Laub befreit und winterfest gemacht. Eine absolute Rekordzeit. Etwa 60 Schützen waren mit Rechen, Harken, Besen und diversen Laubpustern ausgeschwärmt, um generalstabsmäßig in kleinen Teams die vielen Blätter zu größeren Bergen aufzuschütten. Diese wurden mit zwei Radladern auf zwei Trecker-Anhänger geladen und anschließend abtransportiert. Auch dank des Großgeräts war die Arbeit im Nu erledigt. "Wir werden halt immer professioneller", sagte Markus Höhne, Chef des Unteroffizierskorps, mit Blick auf die vielen technischen Geräte. So gingen die Schützen nach der Hälfte der eigentlich angesetzten Zeit zum gemütlichen Teil über. Die Majestäten Hans-Joachim Jelen und Sonja Böckmann sowie der Thron spendierten Getränke und etwas zu essen. Währenddessen planten einige Schützen schon für das kommende Jahr. Die Trecker bräuchten einfach zu lange für An- und Abfahrt. Um beim nächsten Herbsteinsatz noch schneller zu werden, sollte das Laub in Zukunft mit Hubschraubern abtransportiert werden, meinten einige Scherzbolde. Ein geeigneter Ablageort wurde auch schon gefunden: der Garten von Oberst Jens Hartmann.

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