1. Ehrensache für den Landrat a.D.

    Feuerwehren verabschieden Friedel Heuwinkel mit Großem Zapfenstreich

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    Lemgo (pro). Für scheidende Bundespräsidenten und Bundeskanzler(innen) ist die Zeremonie ein festgeschriebener "Staatsakt". Dass jetzt auch der ehemalige Landrat Friedel Heuwinkel im Herzen Lemgos mit einem Großen Zapfenstreich verabschiedet worden ist, zeugt von großem Respekt und Anerkennung für den ehemaligen Verwaltungschef. Organisiert und durchgeführt wurde der zeremonische Akt allerdings von den lippischen Feuerwehren, die sich bei Friedel Heuwinkel nicht nur mit dem musikalischen Spiel, sondern auch mit einem Ehrenteller für die langjährige gute Zusammenarbeit bedankten. Auf diese "erfolgreiche Zeit" blickte Heuwinkel in seiner Dankesansprache vor der Wache am Regenstor mit einigen Sätzen zurück: "Besonders freut es mich, dass so viele junge Menschen von den Jugendfeuerwehren auch heute Abend dabei sind." Insgesamt rund 350 Feuerwehrleute aus den lippischen Ortsvereinen, darunter der Feuerwehr-Musikzug Schlangen, sowie Mitglieder des Spielmannszuges Istrup hatten sich gegen 19 Uhr auf dem Markplatz versammelt, um Friedel Heuwinkel das Zeremoniell des Großen Zapfenstreichs zu Teil werden zu lassen. Auch Lemgos Bürgermeister Dr. Reiner Austermann und als Amtsnachfolger Dr. Axel Lehmann zollten Friedel Heuwinkel mit ihrer Anwesenheit Respekt. Unter dem Kommando von Kreisbrandmeister Karl-Heinz Brakemeier führten die Vertreter der Vereine die Zeremonie ordnungsgetreu durch. Nach Beendigung ging es im Verbund zu den Klängen des Zapfenstreichmarsches gut hör- und sehbar durch die Innenstadt zur Feuerwache Lemgo. Dort richtete unter anderem Kreisbrandmeister Brakemeier noch einige Worte an Friedel Heuwinkel und ließ dessen Engagement für die lippische Feuerwehr in 16 Jahren Amtszeit Revue passieren: "Der Landrat – gut, selbstverständlich zusammen mit dem Kreistag – hat uns viele neue Anregungen gegeben, und dem fast eingestellten Katastrophenschutz bei uns eine Renaissance beschert". In diesem Zusammenhang sei der Einsatz zum Elb-Hochwasser 2013 genannt, zu dem die Feuerwehren des Kreises in den Osten Deutschlands ausrückten. Dabei habe der Landrat persönlich einen Besuch der abseits der Heimat agierenden Einsatzkräfte durchgesetzt und vorgenommen. Dieser erinnerte sich und beteuerte, jetzt schon "Freude auf ein Wiedersehen" zu haben. Mit Stolz habe ihn zudem erfüllt, an diesem Ehrenabend in Uniform erschienen sein zu dürfen. Auch Ehefrau Marie-Luise Heuwinkel erhielt aus den Händen der Feuerwehrkameraden für Ihr Engagement und Verbundenheit einen üppigen Blumenstrauß und beteiligte sich nach Abschluss des offiziellen Parts in lockerer Runde an Gesprächen zwischen Suppe und Getränken.

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