1. Idensen präsentiert sich bunt

    Bereicherung des Dorflebens / Landestypische Speisen ergeben zusammen ein großes Büfett

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    IDENSEN (gi). "Buntes Idensen?" Auf diese Idee kamen Monika Brandt, Helga Schumacher-Kietzke und Ute Herrmann. Warum? "Als in letzter Zeit immer mehr Menschen aus Kriegsgebieten nach Deutschland und sogar nach Idensen (960 Einwohner) kamen und kommen, um hier in Frieden zu leben, tauchten Fragen und Bedenken auf", sagte Ute Herrmann. Und das obwohl seit Jahrzehnten Menschen verschiedenster Nationalitäten nach Deutschland und sogar nach Idensen gekommen sind. Sie hätten hier Wurzeln geschlagen und eine Heimat gefunden. "Diese Menschen und Mitbürger haben wir angesprochen und eingeladen", so Herrmann weiter, so sind hier in den Räumen der Dorfmanufaktur 80 Idenser aus zwölf verschiedenen Nationen vertreten, und das sind noch nicht alle, die in Idensen/Mesmerode leben". Dazu kommen noch Menschen aus Spanien, Italien, Polen, Tschetschenien und Afghanistan. Alle eingeladenen Gäste haben mit einer landestypischen Speise ihres Heimatlandes das internationale Büfett bereichert. So reichte das Angebot von französischer Zwiebelsuppe über jordanischen Zimttee und amerikanische Apple Pie bis zu österreichischen Buchteln mit Aprikosenmarmelade. Jeder Gast konnte mit kurzen Worten sein Heimatland beschreiben. Hani el Treini berichtete über die Flüchtlingslager in Jordanien, seinem Heimatland, in denen Tausende von Syrern und Irakern aufgenommen werden, obwohl Jordanien das zweitärmste Land der Welt ist. Nach der Vorstellung der Teilnehmer und Gäste konnten die Köstlichkeiten des internationalen Büfetts genossen werden. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Band "crossing the line". Buntes Idensen wurde durch die Stiftung "Rotes Lehmhaus" unterstützt. Foto: gi

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