Kreis Lippe/Detmold. Die Synode der Lippischen Landeskirche kommt am Montag, 23. und Dienstag, 24. November, im Landeskirchenamt in Detmold (Leopoldstr. 27) zu ihrer Tagung zusammen. Im Mittelpunkt stehen der Haushalt für 2016 und der Bericht des Landeskirchenrats. Landessuperintendent Dietmar Arends wird unter anderem auf die Arbeit mit Geflüchteten in der Lippischen Landeskirche sowie auf Themen der Ökumene, zum Beispiel die ökumenische Dimension des Reformationsjubiläums 2017, eingehen. Das geschätzte Kirchensteueraufkommen für 2016 beträgt 32,5 Mio. Euro. Dr. Arno Schilberg, Juristischer Kirchenrat der Lippischen Landeskirche: "Unsere finanzielle Lage ist derzeit besser, als wir vor Jahren erwarten konnten. Das verdanken wir nicht zuletzt der Kirchensteuer. Letztes Jahr durften wir uns über rund 36 Mio. Euro (2014) freuen. Der negative Einfluss der demografischen Entwicklung der Gemeindegliederzahl auf das Kirchensteueraufkommen wird gegenwärtig von der günstigen wirtschaftlichen Entwicklung deutlich überkompensiert. Es gibt noch einen anderen Grund, warum ich "gut" sagen darf, wenn ich über die finanzielle Lage spreche: Weil wir unsere finanzpolitischen Hausaufgaben machen und gemacht haben, die Kosten immer verantwortlich überschlagen haben, um zu wissen, was wir uns leisten können." Zu diesem Wissen gehöre auch, dass noch einiges zu tun sei. Weiterhin stehen Beschlussvorschläge zur Möglichkeit von Segnungsgottesdiensten für Paare in eingetragener Lebenspartnerschaft in reformierten Gemeinden sowie zum Diskussionsprozess über die Zukunft der Lippischen Landeskirche auf der Tagesordnung. Die Synode ist öffentlich. Auftakt ist am Montag, 23. November, um 9 Uhr mit einem Gottesdienst mit Abendmahl in der Erlöserkirche am Markt in Detmold. Die Sitzung im Landeskirchenamt wird gegen 10.15 Uhr beginnen.
-
Haushalt der Landessynode
Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum