1. Ein Hauch von Karl May

    Konzertkonzept "Wilder Westen" geht in Eschenbruch auf

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    Eschenbruch (lig). Fliegende Cowboyhüte, weitergereichte Friedenspfeifen, am Lagerfeuer, Kakteen im Fenster, Wanted-Steckbriefe: Ein Hauch von Prärie ergriff das bis auf den letzten Platz gefüllte Dorfgemeinschaftshaus Eschenbruch beim Konzert des Männergesangvereins und "Chorisma" unter dem Motto "Wilder Westen".

    "Wir wollten einmal etwas ganz anderes machen und sind auf das Thema "Wilder Westen" gekommen", erzählt der Pressesprecher beider Chöre, Jörg Steding. Eigens für das Konzert hatten die beiden Chöre neue Lieder zum Thema einstudiert und auch das äußere Ambiente war mit viel Liebe zum Detail entsprechend dekoriert. Ein Salon mit Whisky-Ausschank, (Plüsch-)Kakteen in den Fenstern, ein Zaun über dem ein Sattel hängt und natürlich die Sängerinnen und Sänger im entsprechenden Outfit. Auch die Gastchöre waren auf den Präriezug aufgesprungen und bereicherten das Konzert. Los ging es mit einem "Warm up". Chorleiterin Daniela Palma band dabei auf charmante Weise alle Chöre in das "Yippieh" mit ein. Der Männergesangverein Barntrup unter Leitung von Friedrich Krüger eröffnete dann den gesanglichen wilden Westen unter anderem mit Songs der Band "Truck Stop" sowie "Some broken hearts", wo das Publikum bereits mitging. Leise, tragend klangvoll und mit klaren Stimmen wurde es mit "Chorios" unter der Leitung von Sandra Lücke. Der Männergesangverein Sonneborn unter der Leitung von Rolf Hamann hatte Volkslieder aus Amerika im gesanglichen Gepäck und auch der noch junge Projektchor aus Sonneborn bereicherte den Nachmittag mit Liedern wie "Über den Wolken" und "Die kleine Kneipe". Die Cowboys vom Männergesangverein Eschenbruch ließen weitere Lieder zum Wilden Westen erklingen, doch zuvor wurde ein "Cowboy" ausgezeichnet. Günther Brinks singt seit 60 Jahren aktiv im MGV Eschenbruch. "Bright was the night", "Red River Valley" und "Cowboy und Indianer" machten den Abschluss eines – mal ganz anderen – Konzertes. Kleine Akzente setzte zudem ein Instrumentalbeitrag sowie eine Line-Dance-Einlage einiger Eschenbrucher, die damit ordentlich einheizten. Anschließend konnten Akteure und Gäste noch gesellig zu den Klangen der "Country Rebels" feiern.

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