1. Gedenkstunde unter dem Eindruck der Anschläge

    Redner nehmen zum Volkstrauertag Bezug auf die aktuellen Ereignisse / Lob für das Engagement der Schulen

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    WUNSTORF (tau). Im Hölty-Gymnasium hat am vergangenen Wochenende die zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag stattgefunden. Sie stand auch unter dem Eindruck der jüngsten Anschläge in Paris. Sowohl der Vorsitzende des Ortsverbandes Wunstorf, Dietrich Wrobel, wie auch der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner (CDU) nahmen im Rahmen ihrer Ansprachen Bezug auf die aktuellen Ereignisse und brachten ihre Erschütterung wie auch Trauer zum Ausdruck.

    Lechner sprach in seiner Rede unter anderem über die lobenswerte Erinnerungsarbeit an Schulen. So haben ihn die Schüler der Otto-Hahn-Schule besonders beeindruckt, die ihm über das Projekt "Arbeit für den Frieden" berichteten. Dazu zählen unter anderem Aufenthalte in Jugendcamps und der Besuch des größten deutschen Soldatenfriedhofes in Italien. Mit ihrem Engagement leisten die Schüler einen Beitrag zur Völkerverständigung, so Lechner. Auch die Landesregierung habe das in Form eines Sonderpreises für die Haupt- und Realschule gewürdigt, sagte der Landtagsabgeordnete. Der Volkstrauertag fordere aus seiner Sicht zum Innehalten auf, biete aber auch die Gelegenheit, an diejenigen zu denken, die für die Sicherheit und den Erhalt der vertrauten Ordnung ihren Dienst verrichten. Denn ein Leben in Frieden und Freiheit sei keine Selbstverständlichkeit, so Lechner. Bereichert wurde die Veranstaltung um einen Beitrag der Theater-AG des Hölty-Gymnasiums. Sie zeigten einen Ausschnitt aus dem prämierten Stück "R.I.P. - Rest in Peaces". Für den musikalischen Rahmen sorgten das Ensemble Leggero der Musikschule und das Wimstorfer Doppelquartett. Foto: tau

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