1. Sie sprechen von mir nur leise...

    Literari scher Abend mit Paula Quast und Henry Altmann

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    Bad Salzuflen (la). "Mascha Kaléko - …sie sprechen von mir nur leise" mit Paula Quast in musikalischer Begleitung von Henry Altmann. Das Programm, so die Pressemeldung, erobert seit 1996 im In- und Ausland ein begeistertes Publikum. Am Freitag, 20. November, um 19.30 Uhr wird es im Kulturzentrum "Gelbe Schule" an der Martin-Luther-Straße geboten. Karten im Vorverkauf zu 15 Euro gibt es an der Theaterkasse der Kurverwaltung, Telefon 05222/952909, und bei der Bürgerberatung im Rathaus an der Rudolph-Brandes-Allee.

    Das Zitat "… sie sprechen von mir nur leise" ist der Titel eines lyrisch-musikalischen Portraits, das die Schauspielerin Paula Quast und der Musiker Henry Altmann als Hommage an die Literatin Mascha Kaléko erschaffen haben. Es richtet sich nicht nur an Menschen jedes Alters, die Gedichte zwischen Alltag und großen Gefühlen lieben, sondern an alle, die sich vom hektischen Alltag eine Auszeit nehmen wollen. Dabei haben die beiden Künstler ein neues Genre geschaffen, das zwischen Rezitation und Schauspiel angesiedelt werden muss. Sprache und Musik verschränken sich ineinander, wechseln einander ab. Das Programm gewinnt so eine ganz eigene Dramaturgie und Dynamik. Die Musik, der Tisch mit der Blattsammlung als Requisite machen daraus eine Art Kammerspiel, bei dem die Zeit wie im Flug vergeht. Paula Quast spricht die Gedichte von Mascha Kaléko im Vertrauen auf die Kraft des einzelnen Wortes, durch den Mut zur Pause lässt sie ihnen Raum, ihre Wirkung zu entfalten. Ihr Gesichtsausdruck und ihre Körperhaltung sind unaufdringlich, und doch ist sie so präsent, dass sie und die Dichterin im Laufe der Inszenierung immer mehr zu einer Person verschmelzen. Der Musiker Henry Altmann lässt mit seinen Kompositionen die Melancholie hörbar werden, welche die Werke umgeben. Mascha Kaléko (1907 bis 1975) war eine jüdische, deutschsprachige Dichterin. Charakteristisch für ihre Arbeit ist die Großstadtlyrik mit ironisch-zärtlichem, melancholischem Ton. Als einzige bekannte weibliche Dichterin der Neuen Sachlichkeit wurde sie häufig mit ihren männlichen Kollegen verglichen, so wurde sie als "weiblicher Ringelnatz" oder auch "weiblicher Kästner" bezeichnet.

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