Kreis Lippe / Lemgo (pro). Mit zahlreichen Vertretern der 25 Ortsvereine im Gebiet Lippe hat das Deutsche Rote Kreuz am 7. November seine Kreisversammlung in Lemgo abgehalten. Dabei standen neben den Präsidiumswahlen die Berichte aus den verschiedenen Tätigkeitsbereichen im Vordergrund. Insgesamt 64 Delegierte nahmen die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2014 von Präsidium und Geschäftsführung in Augenschein, wie der Kreisverband in einer Pressemitteilung wissen lässt. Neben klassischen Rettungsdienstleistungen (16.000 RTW-Transporte und über 9.000 Notarzteinsätze) konnte auch die Betreuungssituation im Vorschulbereich und in den Offenen Ganztagsschulen ausgeweitet werden. So sind in 15 Kindertagesstätten rund 900 Kinder untergebracht, die 11 Grundschulen des DRK bieten etwa 800 Schülerinnen und Schülern Bildungsmöglichkeiten. Das Rote Kreuz in Lippe betreut ältere Mitbürger zudem nicht nur in ambulanter Pflege, sondern organisierte für Senioren mithilfe der Ehrenamtlichen allein im Jahr 2014 insgesamt 2008 Veranstaltungen mit fast 21.000 Besuchern. Die Betreuungsarbeit für Jung und Alt tat durch die Fertigstellung dreier Bauprojekte in Detmold, Oerlinghausen und Blomberg Mitte 2014 einen großen Schritt nach vorn. Petra Meersschaert, Geschäftsführerin des Bereichs ambulante Pflege, verwies bei der Vorstellung eines DRK-Kalenders mit Aufnahmen aus den Einrichtungen mit einem Schmunzeln auf ihr persönliches "Lieblingsprojekt", das Harlekin-Haus in Blomberg. Das Ehrenamt ist in einer Institution wie dem Roten Kreuz unverzichtbar – dies belegen die Zahlen, die Oliver Dirker, stellvertretender Kreisrotkreuzleiter, aus den Ortsvereinen und Gemeinschaften vorlegte: 482 beziehungsweise 485 Aktive sind in der Bereitschaft oder Sozial- und Wohlfahrt tätig, was in beiden Fällen einen Anstieg bedeutet. Das Präsidium bekräftigte jedoch den Wunsch, diesen Trend auch bei den Fördermitgliedern im nächsten Jahr melden zu können, wo derzeit leider ein Rückgang zu verzeichnen sei. Eine weitere ehrenamtliche Leistung, die von allen Seiten mit großer Anerkennung bedacht wurde, war die Organisation der Erstaufnahmeeinrichtung in Bad Salzuflen Ende 2014. Der Landesverband des DRK sprach dem Kreisverband Lippe schriftlich seinen Dank aus. Als Präsidiumspräsident erreichte Herbert Dahle die Wiederwahl, Ferdinand Josef Aßmuth und Prinzessin Maria zur Lippe wurden ebenso erneut als Stellvertreter auserkoren. Nach 20 Jahren als Schriftführer verabschiedete sich Adolf Herrmann aus seinem Amt und übergab es an Dr. Martin Born, der damit neu in das Präsidium eintrat. Ebenfalls neu auf ihrem Posten ist Stella Kraski als Leiterin des Jugendrotkreuzes.
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Herausforderungen für das DRK
Versammlung des Kreisverbandes Lippe
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