1. Gefiederte Schönheiten ausgestellt

    230 Tiere bei der Schau des Geflügelzuchtvereins Leopoldshöhe-Schuckenbaum

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    Leopoldshöhe-Asemissen (kd). Edle Hühner, Zwerghühner und Tauben waren am vergangenen Wochenende in der Festhalle Asemissen versammelt. Die 54. Ortsschau des Geflügelzuchtvereins Leopoldshöhe-Schuckenbaum war zugleich mit einer Sonderschau des Vereins für Zwerg-Rhodeländer im Bezirk Westfalen-Lippe kombiniert. Krähen preisgekrönte Hähne eigentlich anders? Auch wenn sie ein prächtiges Gefieder und eine edle Gestalt aufweisen, sind sie bei den Lauten doch mit ihren weniger hübschen Artgenossen gleich. Übrigens krähen Hähne keineswegs nur am frühen Morgen, um den Tag zu begrüßen. So romantisch sind die Tiere nicht veranlagt. Auch wenn es in zahllosen Liedern und Gedichten so beschrieben wird, die Rufe dienen allein dazu, das Revier zu markieren. Das ist bei den Zwerg-Rhodeländern nicht anders. Seit rund 100 Jahren in Deutschland verbreitet, zeichnet sich das Gefieder durch einen satten Rotton mit einem üppigen Glanz aus. "Mit ihren gelben Beinen kann man sie schon von weitem erkennen", meinte Manfred Fulde aus Lockhausen. Als zweiter Vorsitzender des Sondervereins und Preisrichter kennt er die Merkmale herausragender Zucht genau. Der Körper der Tiere soll ein Viereck bilden, die Kämme sollen drei bis fünf Zacken haben, die Federn müssen dicht geschlossen sein und der Schwanz soll aufrecht stehen. Mit seinen eigenen Hähnen und Hühnern konnte Manfred Fulde den Preisrichter Jens Dopheide nachhaltig beeindrucken, so dass er ihm den Titel Bezirksmeister für die Rasse Zerg-Rhodeländer verlieh. Auch Vereinsvorsitzender Hans Gustav Wolff wurde gleich mehrfach für seine Zuchterfolge bei den Rhodeländern belohnt. Wolff schätzt die ruhige, ausgeglichene Art der Tiere. "Zu Hause fliegen sie nicht mal über den Zaun, außerdem sind sie sehr genügsam", berichtete der Vorsitzende. Überdies "legen die Hennen wie die Feuerwehr" und bescheren ihrem Züchter jeweils 180 braune Eier pro Jahr." Insgesamt wurden 80 Rhodeländer ausgestellt, mit dem Ergebnis der Wertungen zeigten sich der Verein sehr zufrieden. Im kommenden Jahr wird die Bezirksschau in Delbrück stattfinden. Bei der Ortsschau des Geflügelzuchtvereins Leopoldshöhe wurden weitere 149 Tiere gezeigt. Als bestes Tier erhielt Manfred Lütkemeier für seinen goldfarbiger Italiener-Hahn einen Landesverbandsehrenpreis. Arnold Schmidtpott wurde für seine Zwerg-Welsumer und Friedhelm Siekmann für seine Altenburger Trommeltauben mit einem Kreisverbandsehrenpreis bedacht. Vereinsmeister des Jahres 2015 wurden Arnold Schmidtpott (Hühnerrassen) und Friedrich Uekermann (Taubenrassen). Da es die Festhalle bald nicht mehr geben soll, ist es fraglich, ob auch die 55. Ortsschau noch hier stattfinden wird. "Aus unserer Sicht ist die Festhalle sehr gut geeignet", meinte der Vereinsvorsitzende Schmidtpott. "Von mir aus kann es ruhig weiterhin so bleiben. "

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