1. Persönliche Begegnungen sind der 
Schlüssel für Verständigung und Toleranz

    Internationales Schul-/Leben an der Europaschule Hanse-Berufskolleg

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    Lemgo . Viele Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen informierten sich am Tag der offenen Tür über die Bildungsmöglichkeiten und Ausbildungsschwerpunkte des Hanse-Berufskollegs. Mit dem diesjährigen Thema "Internationales Schul-/Leben" zeigte die Schule, dass der Titel Europaschule auch über den Schulalltag hinaus gelebt wird und Weltoffenheit umfasst. "Wir sind als Europaschule davon überzeugt, dass persönliche Begegnungen der Schlüssel für Verständigung und Toleranz sind. Fremd ist etwas nur so lange, wie ich es nicht kenne und verstehe." Ausgehend von diesem Selbstverständnis des Hanse-Berufskollegs verdeutlichte Schulleiterin Susanne Tietje-Groß bei ihrer Begrüßung des neuen Landrats Dr. Axel Lehmann auch den an der Schule gepflegten Umgang mit den Schülerinnen und Schülern der internationalen Förderklassen, in denen die Flüchtlinge unterrichtet werden. Die Schulpfarrerin Silvia Pfeiffer-Kuebart stellte die verschiedenen Projekte vor, die den Unterricht der Förderklassen ergänzen und setzte mit "die Flüchtlinge von heute sind Teile der Gesellschaft von morgen und wir fördern das Miteinander, bereiten sie auf das Arbeitsleben vor und bringen ihnen die Werte nahe, die für uns unverzichtbar sind" einen weiteren Schwerpunkt der Integrationsarbeit. Dr. Lehmann zeigte sich erfreut über die am Kreisberufskolleg geleistete Integrationsarbeit und betonte: "Sie sind aktiv und gestalten". Auf die Frage des Landrats, wie der Kreis die Flüchtlingsarbeit des Hanse-Berufskollegs unterstützen könne, verdeutlichte der zuständige Bildungsgangleiter Stephan Prante, dass es vorrangig der Manpower bedürfe und dass ein räumliches Gesamtkonzept im ehemaligen Handwerksbildungszentrum gewünscht sei. Der zweite Aspekt der internationalen Aktivitäten, die Europaprojekte, wurde nicht nur von den betreuenden Lehrkräften sondern auch von den beteiligten Schülerinnen und Schülern dargelegt. Die Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse wurde dabei ebenso angesprochen wie die Entwicklung der Selbständigkeit, des Improvisationsvermögens und die Achtung des eigenen Schulsystems. Ein großes Plus dieser Austausche sei die Entwicklung der kulturellen Kompetenz, fasste Tietje-Groß zusammen. "Wer weiß, wie andere leben, denken und arbeiten, der überwindet Grenzen, der ist fit für ein internationales Leben." Auch die Schülervertretung nutzte den Besuch des neuen Landrats zur Kontaktaufnahme. Der Schülersprecher Moritz Rath übergab ein Schreiben mit Ideen und Anmerkungen, wie der Schulträger die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerschaft für ein effektives und zufriedenes Schulleben am Hanse-Berufskolleg unterstützen kann.

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