Lemgo (la). Auf große Resonanz stieß das gemeinsame Konzert des Pop-Chores "hautnah-VoiceArt" unter der Leitung von Mathis Koch mit Hansel Pethig und seiner Folk Company in der bestens besuchten Kirche in Lemgo-Lieme. Ein Konzert, das durch viel Abwechslung der verschiedenen Musik- und Stilrichtungen Jazz, Musical, Rock /Pop und Folk einen zusätzlichen Reiz bot.
"hautnah-VoiceArt" eröffnete das Konzert mit raffiniert arrangierten A-cappella-Stücken. Dazu gehörten unter anderem das jazzige "It don’t mean a thing" von Duke Ellington, "So soll es sein, so kann es bleiben" von Ich+Ich und das wunderschöne "Love of my life" von Queen, das die Zuhörer nahezu allesamt tief berührte. Lieder, die a cappella gesungen werden, stellen enorme Ansprüche in rhythmischer und harmonischer Hinsicht. "hautnah-VoiceArt" meisterte dies bravourös. Mucksmäuschenstill war es in der Kirche, als ein Quartett, bestehend aus Sopran, Alt, Tenor und Mathis Koch als Bass und der exzellenten Gitarrenbegleitung von Hansel Pethig mit "Fields of gold" von Sting den ersten Teil des Konzertes beendete. Nach der Pause rockten die fünf Vollblutmusiker der Folk Company die Kirche mit verschiedenen Gitarren, Cajón und Gesang. Bei einigen bekannten Songs wie "Take it easy" von den Eagles, "Fivehundred miles" von den Hooters oder "Losing my religion" von R.E.M. klatschten die Zuhörer begeistert im Takt und einige sangen auch freudig mit. Als dann die Folk Company noch in schönstem österreichischen Dialekt "Amoi seg ma uns wieder" von Andreas Gabalier anstimmte, gab es kein Halten mehr. Absolutes Highlight war danach der gemeinsame Auftritt von "hautnah-VoiceArt" und der Folk Company. Das bewegende "Hearts of olden glory" von Runrig mit Hansel Pethig (Gesang und Gitarre) und dem Chor ging unter die Haut, bevor alle gemeinsam mit dem fröhlichen "Love the one you’re with" von Stills das tolle Konzert beendeten.
