LANDKREIS (em). Am letzten Herbstferientag kündigte die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg Geschwindigkeitskontrollen vor Schulen an. Pünktlich zum Schulbeginn führten die Ordnungshüter bereits zum vierten Mal in der ersten Schulwoche Lasermessungen durch. "Augenmerk lag zudem auf der Beförderung und Sicherung der Kinder in Fahrzeugen, dem Parkverhalten sowie den Schülern, die mit dem Fahrrad unterwegs waren", sagt Ga- briela Mielke, Polizeisprecherin. "An 42 Kontrollorten wurden insgesamt 176 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt", resümiert Gebriela Mielke. Überwiegend handelte es sich um Verstöße im Verwarngeldbereich. "Das heißt bis 20 Stundenkilometer zu schnell und mit 35 Euro verwarnt", so die Kriminalhauptkommissarin. Die Verkehrsmoral unterschied sich in den beiden Landkreisen nur unwesentlich. So lagen die polizeilichen Feststellungen etwa in der gleichen Größenordnung. Sechs Fahrzeugführer werden mit einem Bußgeldbescheid rechnen müssen. Zwei Verkehrsteilnehmer drückten so aufs Gaspedal, dass ein Fahrverbot die Folge ist. Negativer Spitzenreiter war eine Mutter im Landkreis Nienburg. Direkt vor einer Schule, bei erlaubten 50 km/h, fuhr sie mit 84 Stundenkilometer. "Das sogenannte Mama-Taxi wird demnächst für vier Wochen ausfallen", führt die Polizeisprecherin in Bezug auf das zu erwartende Fahrverbot aus. Zu den Geschwindigkeitsverfehlungen verzeichnete die Polizei noch 24 Gurt- und 42 Parkverstöße. 44 Radfahrer fielen durch Fehlverhalten, meist weil sie ohne Licht fuhren, auf. Die Sicherheitswoche wurde durch Aktionen einzelner Schulen begleitet.
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176 Mal zu schnell
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