Lemgo. Gegenwärtig prüft die Stadt Lemgo, gemeinsam mit den Schulleitungen des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums, des Marianne-Weber-Gymnasiums und der Musikschule, ob das Gebäude der Wallschule in irgendeiner Form zur Lösung des Unterbringungsproblems der Flüchtlinge beitragen kann.
Die Stadt hofft, dass eine Nutzung der Wallschule möglich ist, zumal Lemgoer Kirchengemeinden signalisiert haben, Oberstufenklassen der Gymnasien in ihren Räumlichkeiten aufzunehmen. "Das Gebäude der Wallschule ist ein Auslaufmodell", so Bürgermeister Dr. Reiner Austermann. Es sollte 2017/18 aus der Nutzung genommen werden. Zum Ausgleich sollten die Gymnasien Anbauten bekommen. Nun gibt es Überlegungen, dem Rat vorzuschlagen, die Investitionen vorzuziehen.