TODENMANN (ste). Beim nächsten Gemeindenachmittag in Todenmann am Mittwoch, 11. November, 15 Uhr, berichtet die Todenmannerin Waltraud Simon über die Arbeit der Erika-Simon-Stiftung, deren 1. Vorsitzende sie ist. Die Erika-Simon-Stiftung wurde 1993 von ihrem Stifter Gerhard Simon mit der Begründung ins Leben gerufen: "Es ist mir ein Anliegen, das deutsche Kulturerbe für die deutschen und polnischen Schlesier zu bewahren und dadurch einen Beitrag zur Aussöhnung zwischen Deutschen und Polen für eine friedliche gemeinsame Zukunft in Europa zu leisten."
Die Erika Simon-Stiftung fördert gemeinnützige Organisationen, die sich der Bewahrung des kulturellen Erbes der Deutschen im östlichen Europa widmen, herausragende Arbeiten, die sich mit Kunst und Kultur der ehemaligen deutschen Ostgebiete befassen, Arbeiten, die zur Pflege und Erhaltung des deutschen Sprachgutes in den Ländern Osteuropas, insbesondere aber in Schlesien, beitragen. Ob der Gemeindenachmittag von der Kapelle ins Kirchzentrum verlegt wird, wird kurzfristig bekannt gegeben.