1. Ich bin kein Tag für eine Nacht

    Neues v on Wortkünstler Jochen Malmsheimer

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    Bad Salzuflen (la). Er gilt als Wortkünstler im besten Sinne, denn was er mit Sprache anstellt und welche Lachsalven und Zwerchfellerschütterungen er damit auslösen kann, wird als einzigartig beschrieben: Jochen Malmsheimer. Nachdem er im vergangenen Jahr schon einmal in Bad Salzuflen begeisterte, kommt er am Freitag, 13. November, erneut in das Kur- und Stadttheater an der Parkstraße mit seinem Programm "Ich bin kein Tag für eine Nacht" oder "Ein Abend in Holz". Karten im Vorverkauf gibt es an der Theaterkasse der Kurverwaltung, Telefon 05222/952909, und bei der Bürgerberatung im Rathaus.

    Diesmal dreht sich in seinem Programm alles ums Sprechen, lässt eine Pressemeldung wissen. Es werde ja immer mehr gesprochen, viele Menschen sprächen ja sogar immer häufiger mit Anlass. Allerdings wüssten offenbar die wenigsten, was da mit ihnen geschehe, und das sei dann ja auch zu hören. "Höchste Eisenbahn also", so der Protagonist, "sich mit dem Sprechen mal genauer zu befassen." Dazu würden dann Situationen bemüht, es werde zum Hören gekocht und hoch geflogen. Anschließend werde nachgeschaut, ob im spärlich möblierten Schädel eines jungen Mannes unterm Joch der Pubertät etwas passiert und, wenn ja, was. Und was das alles mit Mädchen und Sprechen zu tun hat: "Frappierende Erkenntnis auch hier!" Jochen Malmsheimer wuchs in Bochum auf und machte dort 1982 das Abitur. Er studierte zunächst Germanistik und Geschichte, brach das Studium aber zugunsten einer Buchhändlerlehre ab. Bekannt wurde Malmsheimer als eine Hälfte des Kabarett-Duos "Tresenlesen", das er von 1992 bis 2000 zusammen mit Frank Goosen bildete. Zuvor hatte er bereits seit 1981 als Sänger der Bluesband "Vatermörder", die sich stilistisch an den "Blues Brothers" orientierte und häufig in Kneipen, aber auch auf größeren Regionalveranstaltungen auftrat, reichlich Bühnenerfahrung gesammelt. Seit dem Ende von "Tresenlesen" tritt Malmsheimer überwiegend als Solokünstler auf. Von 2007 bis 2013 schlüpfte er regelmäßig in der ZDF-Kabarett-Sendung "Neues aus der Anstalt" in die Rolle des Anstalts-Hausmeisters.

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