Lemgo. Jürgen Wattenberg und seine engagierten Mitstreiter vom Verein "Kinder in Not, Lippe e.V." wurden kürzlich von Bürgermeister Dr. Reiner Austermann in der Alten Ratsstube des Lemgoer Rathauses empfangen. Seit nunmehr 18 Jahren bringen die Aktiven Hilfsgüter nach Litauen. Bald 90 Lkw-Ladungen mit einem Gesamtvolumen von etwa 7.000 Kubikmetern wurden ehrenamtlich zusammengetragen, transportiert und vor Ort direkt an hilfsbedürftige Einrichtungen wie Kinderheime und Waisenhäuser, Kindergärten und Krankenhäuser, Seniorenheime und andere Einrichtungen verteilt. "Hilfe die direkt ihr Ziel findet", so der Bürgermeister. Er würdigte die Anwesenden als "Botschafter für die Alte Hansestadt Lemgo im besten Sinne", denn sie investieren nicht nur viel Zeit und Kraft für die Hilfsaktionen, sie würden auch gleichzeitig viel für die Völkerverständigung in Europa leisten.
Seine Einladung erfolgte im Nachgang zum jüngsten Transport von "Kinder in Not, Lippe e.V." im August dieses Jahres. Wieder hatten die Männer um Jürgen Wattenberg ehrenamtlich den Weg auf sich genommen um mit fünf Sattelschleppern Hilfsgütern nach Litauen zu transportieren. So brachten sie Spielzeug, Kleidung und viele andere Sachspenden direkt zu Kinderheimen und Waisenhäusern in Kaunas. "Der Blick in dankbare Kinderaugen ist für uns das Schönste und entschädigt für die ganze Arbeit", so Jürgen Wattenberg, Vorsitzender des Vereins und Initiator der Transporte. Dr. Reiner Austermann sprach den Helfern seine Anerkennung für die vielen Mühen und das große Engagement aus. Denn trotz vieler Hindernisse – wie Unwetter, geplatzte Reifen, andere LKW-Pannen oder auch Stress an Grenzübergängen – die in den vergangenen Jahren auf sie bei fast jeder Reise warteten, beeindruckte den Bürgermeister, dass alle Mitfahrenden und Helfer stets motiviert und mit Freude bei der Arbeit sind.
