Detmold (la). Der amtierende Hagener Generalmusikdirektor Florian Ludwig hat bereits im Sommersemester dieses Jahres die Nachfolge von Prof. Karl-Heinz Bloemeke angetreten. Nun stellt er sich in seinem Antrittskonzert dem Publikum vor. Am Samstag, 14. November, um 19.30 Uhr findet im Konzerthaus der Hochschule für Musik das erste Konzert des Hochschulorchesters unter Florian Ludwigs Leitung statt.
Auf dem Programm stehen Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonia concertante Es-Dur für Violine, Viola und Orchester KV 364, bei dem Ulrike-Anima Mathé (Violine) sowie Katharina Arnold (Viola) die Soli übernehmen. Den zweiten Teil des Programms bildet Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 D-Dur. Karten sind ab sofort im Haus der Musik, an der Abendklasse sowie im Internet unter "www.ticketonline.de" erhältlich. Studenten und Schüler haben freien Eintritt. Mit dem Programm rückt der neue Dirigierprofessor Florian Ludwig zwei Werke ins Zentrum des Geschehens, die kaum unterschiedlicher voneinander sein könnten: Während Mozarts Sinfonia concertante Es-Dur mit seinem harmonischen Dialog der beiden Soloinstrumente, Charakterzüge der klassischen Sinfonie und des Solokonzerts trägt, ist Mahlers 1. Sinfonie mit seinen programmatischen Satzbezeichnungen der Gattung "Sinfonische Dichtung" zuzuordnen. Zeitgleich zu seiner Professur an der HfM Detmold übt Florian Ludwig noch bis 2017 die Funktion des Generalmusikdirektors des Theaters Hagen und des Philharmonischen Orchesters Hagen aus. Dort setzte er sich für ein breites Repertoire ein, das sowohl alle Epochen der klassischen Orchestermusik wie auch Crossover-Projekte verschiedenster Art einschließt. Nachdem er an der Musikhochschule in München bei Hermann Michael studiert hatte, war er Assistent namhafter Dirigenten, wie Sir Colin Davis und Franz Welser-Möst. Gastdirigate führten ihn an die Wiener Volksoper, zum Gewandhausorchester Leipzig, dem Sinfonieorchester des MDR sowie der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Ulrike-Anima Mathé studierte bei Françoise Zöldy in Basel, bei Dorothy DeLay in New York und bei Tibor Varga in Detmold. Es folgte das Studium der Barockvioline an der Schola Cantorum in Basel. Als Solistin spielte sie unter anderem mit der Tschechischen Philharmonie, dem Dallas Symphony Orchestra, der Camerata Salzburg, der Staatskapelle Weimar und den Polnischen und Ungarischen Rundfunkorchestern. Sie trat bei den Berliner und Luzerner Festwochen sowie bei den internationalen Kammermusikfestivals von Lockenhaus und Hitzacker auf. Katharina Arnold studierte am Mozarteum Salzburg und an der Hochschule für Musik in Detmold. Seit 2007 ist sie Mitglied des WDR Sinfonieorchesters, unterrichtet an der Hochschule für Musik Detmold und ist in verschiedenen Ensembles kammermusikalisch aktiv. Sie spielte in der Camerata Salzburg, war Akademistin des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und Stipendiatin der Internationalen Ensemble Modern Akademie sowie stellvertretende Solobratschistin des Residentie Orkest, Den Haag.
