1. "Maschinenring" hilft sparen 
und ermöglicht mehr Leistung

    Bauhöfe von Sachsenhagen, Wunstorf und Neustadt kooperieren

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    NEUSTADT (os/gi). Spezialgeräte erleichtern die Arbeit der Bauhöfe ungemein, kosten aber meistens auch viel Geld. Eine Kooperation zwischen den ohnehin schon gemeinsam arbeitenden Bauhöfen Wunstorf und Sachsenhagen mit dem am Rübenberge hilft seit Januar genau in diesem Punkt Kosten zu sparen. Die drei kommunalen Betriebshöfe leihen sich Spezialmaschinen untereinander aus. "So muss nicht jede Kommune die Geräte selbst kaufen und wir haben eine deutlich höhere Auslastung", sagt Bürgermeister Uwe Sternbeck. In Neustadt liegt der Teilhabe am "Maschinenring" auch ein Stück Politikwechsel zugrunde. Wie schon beim Winterdienst hat der Rat mittlerweile auch bei Grünflächen die Pflege in Bauhofhände gelegt, statt die Arbeiten an Fremdfirmen zu vergeben. Wie berichtet war dafür auch schon ein leistungsfähiger und vielseitiger Rasenmähertrecker angeschafft worden. "Privatisierung ist kein Allheilmittel", sagt auch Wunstorfs Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt. Trotzdem werde weiter geguckt, wo gewerbliche Anbieter günstiger arbeiten könnten. "Eine schlanke Bürokratie ist wichtig", betont Sachsenhagens Samtgemeinde-Bürgermeister Jörn

    Wedemeier. Dokumentiert werden die Arbeitsstunden jedes Geräts, nur wenn im Austausch Ungleichgewichte bestehen sollten, erfolgt eine Abrechnung. "Unsere Kooperation wird ja schon volljährig", so Wedemeier. Wunstorfer und Sachsenhäger arbeiten allerdings nicht nur bei den Maschinen zusammen. Eine personelle Kooperation kommt aber auf Neustädter Seite -vorerst- noch nicht in Frage. Bisher hat der Personalrat Bedenken angemeldet. Rolf-Axel Eberhardt freut sich trotzdem über den Beginn: "Das war ein langer Wunsch." Foto: os/gi

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