1. Hörnerklang vor dem Altar

    Jagdhornbläsercorps intoniert Hubertusmesse

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    LANDKREIS (al). Mit einem eindrucksvollen Hörgenuss haben das Jagdhornbläsercorps Schaumburg und die Organistin Christina Ziegler einen Gottesdienst in der katholischen St. Markus-Kirche in Lauenau bereichert. Sie intonierten die Hubertusmesse. Das Corps entschied sich für eine Fassung, die alle Komponisten der verschiedenen Versionen berücksichtigte. Wer das Konzert verpasst haben sollte: Zwei weitere Aufführungen sind am Sonnabend, 7. November, um 17 Uhr in St. Godehardi (Bad Nenndorf) und am Sonntag, 8. November, um 18 Uhr in St. Eligius (Hattendorf) vorgesehen.

    Die Ursprünge der Hubertusmessen gehen auf eine aus dem achten Jahrhundert stammende Legende zurück. Danach soll der wilde Jäger Hubertus an einem Karfreitag in den belgischen Ardennen gejagt haben. Als er einen kapitalen Hirsch mit einem strahlenden Kreuz im Geweih zu sehen glaubte, wurde er Mönch und später Bischof zu Lüttich. Die Jäger würdigen ihren Schutzpatron stets am 3. November. Musik für Hubertusmessen wurde im 19. Jahrhundert von verschiedenen Autoren komponiert. Die Signal- und Fanfarenstöße kamen in Deutschland zum ersten Mal 1934 auf, wurden aber aus politischen Gründen erst viel später populär. Vor allem durch die propagierte Deutsch-Französische Freundschaft war "La Fete de Saint Hubert" nun häufiger zu hören. Das Jagdhornbläsercorps Schaumburg pflegt die Messe seit 1981 in ihrem Repertoire. Dank einer Kooperation zwischen dem Leiter Hartmut Grün und der Kirchenmusikerin Christina Ziegler unterstützen Orgelklänge die diesjährigen Konzerte. Foto: al

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