1. Von den Anfängen des Jupp Schulte

    Lippe-Krimi "Lippische Seilschaften" führt in das Jahr 1984

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    Kreis Lippe (js). Noch immer sind die Regional-Krimis sehr beliebt und so ist nun der 14. Lippe-Krimi des Autorenduos Jürgen Reitemeier und Wolfram Tewes erschienen. In ihrem neuen Fall schicken sie ihren Protagonisten Kommissar Jupp Schulte zurück in das Jahr 1984. Das Jahr, in dem für Schulte in Detmold alles anfing.

    Jupp Schulte ist frischgebackener Kommissar. Seine neue Dienststelle ist nicht, wie erhofft, die pulsierende Großstadt, sondern das kleine, beschauliche Detmold. Der immer schon chaotische Jungkommissar übernachtet, mangels einer Wohnung, in seinem alten Bulli auf dem Parkplatz der Polizei. Gleich am ersten Abend wird er unfreiwillig Zeuge einer mysteriösen Verhaftung, die sich als erstes Glied einer Kette von Ereignissen herausstellt, dessen Ende ihm im Jahr 2015 beinahe Kopf und Kragen kostet. Der Sprung zurück in die Vergangenheit, war für das Autorenduo eine Herausforderung. Denn ihr Protagonist Jupp Schulte stand vor 30 Jahren gerade am Anfang seiner Karriere und war deshalb nicht der gleiche wie er es heute ist. So mussten Reitemeier und Tewes sich ganz neu mit ihrem, im Jahr 1984 noch unerfahrenen, aber dennoch schon eigensinnigen Kommissar auseinandersetzen. Neben einer spannenden Handlung wird für den Leser diese Zeitreise ebenso interessant, da so manch einer das Detmold der 80er Jahre wiedererkennen wird, befand sich doch damals zum Beispiel die Kreispolizeibehörde noch in der Hornschen Straße. "Lippische Seilschaften", der eigentlich "Dicke Lippe" heißen sollte, ist wie immer spannend und unterhaltsam erzählt und schickt den Leser auf Tuchfühlung mit dem jungen Jupp Schulte. Geschickt arbeiten die Autoren mit ihren Zeitsprüngen vom Jetzt in das Jahr 1984. Erschienen ist der ab sofort in ausgewählten Buchhandlungen erhältliche Krimi im Verlag Topp + Möller.

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