HÜLSEDE (al). Ein halbes Dutzend Findlinge am Hülseder Bolzplatz in Richtung Süntel ist buchstäblich zum Stein des Anstoßes geworden. Heftig attackierte Friedrich-Wilhelm Imhoff (CDU) in der jüngsten Ratssitzung die Hindernisse: "Wer bezahlt das eigentlich, wenn jemand dagegen fährt?" Imhoff fürchtet mögliche Karambolagen, wenn Neuschnee im Winter die niedrigen Hindernisse verdecken würden. "Ich weiß, wer das veranlasst hat", wetterte er gegenüber Bürgermeisterin Marion Passuth (SPD), "warum wird denn da der Rat nicht gefragt?" Passuth begründete ihre Entscheidung mit dem Hinweis, dass Autos und auch Landwirte über die Grünfläche fahren könnten: "Das wollten wir damit unterbinden." Zudem wunderte sie sich, dass Imhoff das Thema erst jetzt aufgreife: "Die liegen doch schon drei Jahre da." Als die Diskussion in dem eigentlich "Anfragen der Ratsherren" bezeichneten Tagesordnungspunkt auszuufern drohte, riet der anwesende Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla zu einer förmlichen Beratung in der nächsten Sitzung. Diese ist für den 14. Dezember vorgesehen – mit dem Thema Steine-Streit.
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Strittige Steine im Steinecke
Ratsherr kritisiert Bürgermeisterin / Beratung im Rat
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