1. Bußgeld wegen "Appmold"

    Stadtwerke-Chef zahlt für umstrittene Marketing-Aktion

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    Detmold. Viele werden sich erinnern: Am 11. Juni starteten die Detmolder Stadtwerke mit einer sogenannten Guerilla-Marketing-Aktion die Bewerbung eines neuen Produktes für Smartphones. Über 140 Ortseingangsschilder und Verkehrszeichen waren mit dem Schriftzug "Appmold"überklebt worden. Gegen den Geschäftsführer der Stadtwerke Detmold, Christoph Hüls und die beteiligte Werbeagentur wurden nun Bußgelder in Höhe von 1.000 Euro beziehungsweise 500 Euro verhängt.

    Auch in der Innenstadt fanden sich seinerzeit Werbebanner und Aufsteller wieder. Für einen halben Tag war aus Detmold "Appmold" geworden. Kurz nach dem Bekanntwerden der Aktion hatte die städtische Verkehrsbehörde das sofortige Entfernen der Beklebungen angeordnet. Nach eingehender Prüfung folgte ein Bußgeldverfahren wegen wilden Plakatierens, das von der Stadt Detmold als Ordnungsbehörde eingeleitet wurde. Das ist mittlerweile abgeschlossen und die Bußgelder sind bezahlt. "Nicht von den Stadtwerken, sondern von mir ganz persönlich", betont Christoph Hüls seine Absicht, Schaden vom Unternehmen Stadtwerke fern zu halten. Aktuell prüft die Stadt noch Schadensersatzansprüche. Bei einem Termin im Detmolder Rathaus gab Bürgermeister Rainer Heller das Werbebanner, welches an der Rathaustreppe hing, an Christoph Hüls als bleibende Erinnerung zurück: "Wir werden jetzt an dem Produkt weiter arbeiten", so Hüls und Heller abschließend. Bürgermeister Rainer Heller (links) gibt Christoph Hüls (Geschäftsführer Stadtwerke Detmold) das Appmold-Banner zurück. Foto: Stadt Detmold

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