1. Bündnis 90/Die Grünen übt Kritik an der CDU

    Streit über Flüchtlingspositionspapier

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    WUNSTORF (gi). "Das Positionspapier der CDU zur Flüchtlingsproblematik erweckt den Eindruck, als ob in Wunstorf die Integrationsmaßnahmen unkoordiniert verlaufen", sagt Birgit Mares. Die Sozialpolitikerin von Bündnis 90/Die Grünen widerspricht diesem Eindruck. In Wunstorf gebe es den städtischen Ausschuss Integrationsbeirat mit der Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragten der Stadt, Dorothea Diestelmeier, als Geschäftsführerin und unter anderem einem CDU Ratsmitglied. Außerdem gebe es den Arbeitskreis Asyl und Integration in kirchlicher Trägerschaft, in dem auch Frau Diestelmeier vertreten sei und bei dem sich auch Politiker einbringen können. Der Integrationsbeirat habe die Ausbildung von 20 Integrationslotsen veranlasst, die im November fertig seien und ihr Zertifikat erhalten. Zu denen gehören auch einige ehemalige Flüchtlinge, die schon länger in Wunstorf leben. In der letzten Sitzung des AK Asyl und Integration wurden Projekte unter dem Motto Flüchtlinge helfen Flüchtlingen zum Beispiel bei Fahrradreparaturen, in die Wege geleitet. Außerdem nimmt demnächst ein Internationales Café als Begegnungsstätte seinen Betrieb auf. "Die Ehrenamtlichen vor Ort sind viel weiter als gedacht und reden nicht nur sondern handeln auch", berichtet Mares. Da die Integrationsmaßnahmen in der Stadt auf sehr gutem Wege seien, ist nach Meinung von Bündnis 90/Die Grünen kein zusätzlicher runder Tisch erforderlich. Die Partei merkt noch an, dass es ein Grundrecht auf Asyl gebe, keiner ohne Not fliehe, es keine guten und schlechten Flüchtlinge gebe und auch in sicheren Herkunftsländern politische Verfolgung drohe wie zum Beispiel den Sinti und Roma in Serbien.

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