Schwalenberg (lig). Projekte wurden unterstützt, eigene Aktionen veranstaltet und finanziert und neue und wiederkehrende Projekte werden geplant. Die Mühlen mahlen bei der Bürgerstiftung Schwalenberg, und ganz neu ins Räderwerk greift Wolfgang Müller mit ein, der seine Frau Elisabeth im Amt der stellvertretenden Stiftungsratsvorsitzenden beerbt. Er wurde im Rahmen der Stiftungsversammlung (in Abwesenheit) von den Stiftern neu ins Amt gewählt. Zufrieden zeigte sich der Stiftungsratsvorsitzende Heinz-Jürgen Ridder mit dem abgelaufenen Stiftungsjahr, denn der letztjährige Weihnachtsmarkt sei gut gelaufen und die Vorbereitungen für den diesjährigen Markt laufen gut an, wie er berichtete. Positiv überrascht zeigte sich Ridder vom Bürgerbrunch. "Wir hatten damit gar nicht zu rechnen gewagt", freute er sich darüber, dass 238 Personen dabei waren. Der Brunch soll nun zu einer festen Institution alle zwei Jahre – im Wechsel mit dem Trachtenfest – werden. Desweiteren kümmerte sich die Bürgerstiftung um die Verschönerung des Wanderwegs entlang des Stadtwassers, um die Illuminierung der Burg, schaffte Bänke und Relaxliegen aus Holz an, die an markanten Punkten aufgestellt wurden, so wie an externen Projekten (musikalische Früherziehung und Ateliertage) die beiden Kindergärten im Ort mit je 250 Euro unterstützt wurden. Außerdem erhielt die Schützengesellschaft eine neue Kinderkrone im Wert von 150 Euro sowie zur 101-Jahr-Feier 200 Euro. Dank einer Spende zweier privater Stifter konnte das Stiftungskapital der Bürgerstiftung Schwalenberg in diesem Jahr mal wieder deutlich wachsen, denn in den vergangenen Jahren waren die Steigerungen des Kapitals nicht mehr so üppig wie in den Anfangsjahren. Heutzutage beträgt es 212.436 Euro. Auch die Zinserträge seien derzeit nicht so ergiebig, wie Schatzmeister Gerd Hagedorn berichtete. Hier erhob Klaus Friedrich, Gründungsmitglied und langjähriger Verantwortlicher bei der Bürgerstiftung sowie bekannt dafür, immer mit einem Schalk die Finanzkräftigkeit der Stiftung voranzutreiben, das Wort und meinte mit einem Augenzwinkern an den neuen Landrat Dr. Axel Lehmann sowie den Bürgermeister Jörg Bierwirth, dass ihre Vorgänger beide stimmberechtigte Mitglieder der Bürgerstiftung seien – und was das bedeute, müsse er ja nicht erklären, schmunzelte er. Lehmann hob in seinem Grußwort die Wichtigkeit von Bürgerstiftungen hervor und dass die Akteure der Gründung vor mehr als zehn Jahren Neuland betraten und eine Vorbildfunktion ausfüllten. Bierwirth von der tags zuvor stattgefundenen Ratssitzung in Bezug auf die Burg Schwalenberg. Zwei zukünftige Projekte hat sich die Bürgerstiftung Schwalenberg auf die Fahnen geschrieben. So soll ein Baumschnitt in der Altstadt durchgeführt werden und der Volkwinbrunnen instand gesetzt werden. Die Fugen sollen hier farblich angeglichen und die Schrift mit Blattgold versehen werden.
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Auf Müller folgt Müller
Bürgerstiftung: Kapital durch private Spende angewachsen
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