WUNSTORF (tau). Die Erneuerung von Plattenwegen zwischen Wohnhäusern südlich der Straße Am Hasenpfahl wird in diesem Jahr fortgesetzt. Im vergangenen Jahr gab es eine Pause, wie Ortsbürgermeister Thomas Silbermann in dieser Woche vom Leiter des Fachbereichs Tiefbau, Martin Meinborn, erfuhr, der die weiteren Planungen vor Ort erläuterte. Verärgerte Anlieger hatten Silbermann wegen mangelnder Baufortschritte angesprochen und über Stolperfallen geklagt.
Die Modernisierung der Wege laufe bereits seit 2010, berichtete Meinborn. Jedes Jahr würden dafür rund 50.000 Euro im Haushalt bereitgestellt. Diese Summe reiche unterm Strich immer nur für Etappen. Die Investitionen der Jahre 2014 und 2015 hat die Verwaltung jetzt zusammengefasst, da ein Regenwasserkanal erneuert werden muss. Insgesamt will die Stadt rund 440.000 Euro ausgeben. Voraussichtlicher Abschluss aller Baumaßnahmen ist für das Jahr 2021 vorgesehen. Die Wege in der Barne sind rund 50 Jahre alt und verfügen weder über einen tragfähigen Untergrund mit Frostschutz noch über eine vernünftige Entwässerung. Die Folge sind daher Unebenheiten und Stolperfallen. Allerdings stellte Meinborn auch klar, dass es Toleranzen gibt, innerhalb derer Unebenheiten vom Gesetzgeber erlaubt seien. Dort wo die Platten höher abstehen, komme die Stadt ihrer Verkehrssicherungspflicht aber vollumfänglich nach, so Meinborn. Die Wege würden regelmäßig kontrolliert. Die Sanierung verläuft von West nach Ost. Zwischen Lucas-Cranach-Straße und Hans-Holbein-Straße gehen die Arbeiten in diesem Jahr weiter. Vorgesehen ist eine Pflasteroptik sowie ein Quergefälle, damit Regenwasser zu einem kleinen Entwässerungskanal am Rand laufen kann. Stellenweise müssen auch Leitungen und Hausanschlüsse erneuert werden. Gespräche mit Anliegern finden daher statt, so Meinborn. Dort wo die Wege erneuert werden, optimiert die Verwaltung die Beleuchtung gleich mit. Zum Teil fehlen Lampen bislang an den Wegen. Foto: tau
