1. CDU unterstützt Vorgehensweise des Bürgermeisters Martin Pavel: "Verwaltung leistet hervorragende Arbeit" / Derzeit leben rund 600 Flüchtlinge in der Stadt

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    WUNSTORF (gi). "Der CDU-Stadtverband Wunstorf unterstützt ausdrücklich die Vorgehensweise des Bürgermeisters und der Verwaltung in der Flüchtlingskrise", sagte der Vorsitzende des Stadtverbandes der Partei, Martin Pavel. Bereits seit Jahren arbeitet die Verwaltung an der dezentralen Unterbringung und das mit großem Erfolg. In Wunstorf leben derzeit rund 600 Flüchtlinge. "Davon merke man aber nichts, da jede Familie in einer eigenen Wohnung untergebracht ist und von der Nachbarschaft integriert werde", so Pavel weiter. Dass die Abschiebung von Menschen ohne Bleibeperspektive so schleppend verläuft, kritisiert die Union. "Wir brauchen den Platz für Menschen, die vor Tod und Verfolgung fliehen, das würde schon viele Probleme lösen", berichtet der CDU-Chef und kritisiert damit die niedersächsische Landesregierung für die inkonsequente Abschiebung von Wirtschaftsflüchtlingen. Trotz dieser Widrigkeiten, könne die Verwaltung und der Bürgermeister für das unermüdliche Engagement und die Entschlossenheit in dieser Frage nur gelobt werden. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung leisten Außerordentliches für Wunstorf. Das muss auch mal gesagt werden", sagte Pavel. Sein Ziel heißt: "Wir müssen gemeinsam dafür arbeiten, auf unserem kleinen Flecken Erde friedlich und solidarisch zusammenzuleben. Das muss jeder verinnerlichen. Mit der reinen Unterbringung von Flüchtlingen beginnen die Herausforderungen nämlich erst. Insbesondere wenn der Zustrom weiter anhält. Es darf bei der Unterbringung und Integration keine Denkverbote geben."

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