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    Gesundheitsstiftung schreibt Preis zum Thema "Mediennutzung" aus

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    Kreis Lippe . Die Gesundheit des Menschen bildet die Basis für ein glückliches und erfülltes Leben. Schon die Kleinsten von uns sollten aus diesem Grund für eine gesunde Lebensführung sensibilisiert werden. Bildungseinrichtungen haben die Kinder und Jugendlichen häufig bis nachmittags bei sich vor Ort. Diese Zeit bietet viel Raum für Aufklärungsarbeit und Aktivitäten, um ihre Schützlinge an diverse Gesundheitsthemen heranzuführen. Aus diesem Grund vergibt die Gesundheitsstiftung Lippe in jedem Jahr den "Gesundheitspreis Lippe" an lippische Bildungseinrichtungen sowie weitere gemeinnützige Einrichtungen im Gesundheitswesen. In diesem Jahr steht der Preis unter dem wichtigen und aktuellen Thema "Mediennutzung". Laut dem Statistik-Portal "Statista" nutzen 94 Prozent der befragten Jugendlichen täglich oder mehrmals pro Woche das Internet, an Platz zwei steht dabei das Handy. Eine Untersuchung im Rahmen der KiGGS-Studie (eine Langzeitstudie des Robert Koch-Instituts zur gesundheitlichen Lage der Kinder und Jugendlichen in Deutschland) bestätigt ebenfalls, dass die Beschäftigung mit elektronischen Medien einen immer größeren Anteil am Freizeitverhalten von Jugendlichen einnimmt. "Die gesundheitlichen Folgen einer solchen intensiven Mediennutzung sind in der Forschung umstritten, doch es ist eindeutig festzustellen, dass sie sich auf das Leben der Jugendlichen auswirken", informiert Dr. med. Ulrich Preuß, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Klinikum Lippe sowie diesjähriges Jurymitglied. "Es gibt Jugendliche, die sich durch das intensive Schauen von TV zu wenig bewegen, es gibt Haltungsschäden durch zu viel und falsches Sitzen und es kann auch Übergewicht entstehen. Möglich sind jedoch ebenso psychologische und psychosomatische Probleme.", so Preuß weiter. Themen wie Cybermobbing, Internetsucht, Handyabhängigkeit und der sogenannte "Handystress" seien somit ebenfalls zu beachten, wenn es um das Thema Mediennutzung ginge. "Während natürlich besonders das Elternhaus gefragt ist, hier ihre Kinder entsprechend aufzuklären und anzuleiten, können und sollten auch die Bildungseinrichtungen wichtige Unterstützungsarbeit leisten.", betont Marie-Theres Hahn, Projektleiterin bei der Gesundheitsstiftung. Mit der Ausschreibung des Preises möchte die Stiftung diese Aktivitäten fördern. Vergeben werden wieder fünfmal 500 Euro an Grund- und weiterführende Schulen. Bewerben können sich die lippischen Einrichtungen mit ihren bestehenden Projekten oder mit solchen, die noch initiiert werden sollen. Das Preisgeld ist als Fördergeld für diese Maßnahmen vorgesehen. In der Bewerbung sollte das Projekt bzw. sollten die Aktivitäten beschrieben und der besondere Förderbedarf dargelegt werden. Die Angaben können in Stichworten gemacht werden, möglichst ausführliche Ausführungen sind jedoch ebenfalls willkommen. Die Jury aus Mitgliedern der Stiftungsgremien sowie Fachpersonal des Klinikum Lippe wird die eingegangenen Bewerbungen hinsichtlich der oben genannten Kriterien bewerten und die fünf Gewinnerinstitutionen auswählen. Die Gesundheitsstiftung wird den Preis Anfang 2015 im Rahmen einer feierlichen Preisübergabe in Anwesenheit des Vorstands und des Kuratoriums übergeben. Die Bewerbungen sind bis zum 4. Dezember 2015 auf dem Postweg oder als E-Mail an die Gesundheitsstiftung Lippe, Stichwort: Gesundheitspreis 2015, Felix-Fechenbach-Str. 5, 32756 Detmold beziehungsweise an "info@gesundheitsstiftung-lippe.de" zu richten. Fragen beantwortet Projektleiterin Marie-Theres Hahn unter der Rufnummer (05231 ) 62-5940.

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