Schieder-Schwalenberg (la/lig). Die Flüchtlingshilfe Schieder-Schwalenberg und die Stadt Schieder-Schwalenberg suchen nach Wohnraum und bestimmtem Mobiliar, um Wohnungen für die Flüchtlinge weiter zu bestücken. "Durch den starken Zuzug der Flüchtlinge sind die Übergangsheime in Schieder-Schwalenberg voll belegt. Die Stadtverwaltung von Schieder-Schwalenberg sucht daher dringend privaten Wohnraum, der für die Unterbringung längerfristig genutzt werden kann", berichtet Bernd Munko von der Flüchtlingshilfe. "Beim Umzug vom Übergangswohnheim in die private Wohnung stehen die Flüchtlinge dann vor einem großen Problem, denn die Wohnung ist in der Regel leer", so Munko.
Für Wohnungen, die angemietet werden können, sucht die Flüchtlingshilfe daher konkret nach Kleiderschränken, Kommoden, Wohnzimmerschränke, Betten (mit Rahmen, aber ohne Matratze), Küchenmöbel, Elektrogeräte (aber keine Spülmaschinen), Sitzgelegenheiten (Esstischgarnituren, Sofa, Sessel ...), Haushaltsgegenstände (Töpfe, Geschirr usw. - besonders für größere Familien). "Von weiteren Dingen, die nicht waschbar sind (Matratzen, Steppbetten usw.) sollten wir - obwohl sicherlich sehr gut erhalten - aus hygienischen Gründen Abstand nehmen", betont Munko. Diese Einschränkung sollte bitte nicht als Vorurteil aufgefasst werden, fügt er an. Weitere Infos sind unter den Rufnummern 05282 / 60175, 05284/411 sowie 05282/6635 erhältlich.