1. Energieversorgung war Thema

    Gäste a us der Ukraine besuchten eine Biogasanlage

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    Bad Salzuflen (rto). Zum neunten Mal hatte der Verein Brückenschlag Ukraine Deutschlehrinnen aus der Ukraine zu Gast. Im Rahmen ihres 14-tägigen Aufenthaltes bekamen die Pädagoginnen durch Besuche unterschiedlicher Schulformen Einblicke in das deutsche Schulwesen. Neben diesen Schulbesuchen hat der Verein auch den Besuch von regionalen Sehenswürdigkeiten und interessanten Objekten, wie jetzt den Besuch einer Biogas-Anlage in Salzuflen-Pillenbruch organisiert. Mit seiner Anlage produziert Konrad Bodenkamp Wärme und Strom für seinen Hof und den seines Nachbarn. Zum Betrieb der Anlage wird neben angelieferter Silage die Gülle aus seinen Ställen genutzt. An Hand schematischer Darstellungen und dem Einblick in die einzelnen Stationen erklärte der Landwirt die Funktionsweise der im Jahr 2011 entstandenen Anlage. Die Gäste aus der Ukraine nahmen die Informationen genauso wie die Informationsblätter über die Biogas Anlage für den späteren Gebrauch in ihren Klassen gerne mit. Während des Besuches wurde auch die Problematik der Energieversorgung in ihrem Heimatland angesprochen.

    Die Ukraine ist weitgehend von russischem Erdgas abhängig, Strom wird durch Braunkohle und Atomkraft geliefert. Mit großem Interesse nahmen die Pädagoginnen deshalb die Informationen über alternative Energieversorgung auf und hoffen, dass auch in ihrem Land bald diese Technik angewandt werden kann, um sich unabhängiger von Russland zu machen. Dank zahlreicher Sponsoren wird der Besuch der Deutschlehrer und Lehrerinnen seit Jahren durch den Verein finanziert. Die Pädagogen wären auf Grund ihres sehr geringen Einkommens sonst nicht in der Lage den Fortbildungsbesuch zu finanzieren. Der Dank des Vorsitzenden, Prof. h.c. Karl-Hermann Krog, geht deshalb an die Sponsoren und die Einrichtungen in den Kreisen Lippe und Herford, die den Besuch ermöglichen und an Dorothee Kiencke aus Bad Salzuflen, bei der die Gruppe für die Zeit des Aufenthaltes ein Zuhause fand.

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