1. Zu Besuch auf dem Domhügel

    Heimatverein ist nachhaltig beeindruckt von Umbauten und Geschichte

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    WUNSTORF (mk). Wie eindrucksvoll die Geschichte des Bistums Hildesheim sein kann, erlebten Mitglieder des Heimatvereins Wunstorf beim Besuch des Marien Doms und des Diözesanmuseums. Nach Beendigung der Um- und Neubaumaßnahmen auf dem Domhügel hat der neuerliche Zugang zu den geschichtsvollen Ausstellungsstücken einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Die Zeitreise beginnt mit Ludwig dem Frommen (778-840) und Kaiser von 813 bis 840, als dieser eine Messe im Freien feiern ließ und ein mitgeführtes silbernes Marien-Reliquiar in einen Wildrosenbusch ablegte. Dieses verharkte sich und war nicht mehr herauszulösen. Für den Kaiser ein Zeichen, an diesem Ort und nicht wie geplant in Elze, eine Bistumsgründung (815) vorzunehmen. Damit begann eine Bistumsgeschichte mit namhaften Bischöfen. Altfrid (852-872) als Erbauer des ersten steinernen Doms, Bernward (993-1022), der die bekannte Bernwardstür mittels eines ungewöhnlichen technischen Verfahrens seiner Zeit gießen ließ, Godehard (1022-1038), Hezilo (1054-1079), der den beeindruckenden Radleuchter 1061 fertigen ließ. Architektur und Kunstschätze dieser Zeit prägen bis heute Hildesheim und die Domgeschichte. Staunend folgten die Wunstorfer Heimatfreunden der hochinformativen Geschichtsführung. Die Rose und der 1000-jährige Rosenstock sind indes als Wahrzeichen für Hildesheim weithin bekannt. Foto: privat

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