1. Migranten-Selbstorganisationen vernetzen sich

    Landkreis organisiert gemeinsamen Austausch / Neuer mehrsprachiger Flyer soll über Angebote informieren

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    LANDKREIS NIENBURG (jan). Im Landkreis Nienburg gibt es jetzt eine Vernetzung der Migranten-Selbstorganisationen. Die Vertreter der Türkisch-Islamischen Gemeinden zu Rehburg-Loccum, Nienburg und Uchte, der Yezidischen Gemeinde Nienburg und des Deutsch-Arabischen Kulturvereins Nienburg und die Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe des Landkreises wollen sich künftig regelmäßig zum Austausch treffen. Information, Aufklärung und Unterstützung für Einzelpersonen und Schulen oder Kindergärten möchte das Netzwerk anbieten, unabhängig von Religion und kulturellem Hintergrund.

    Einmal pro Monat wollen sich die Vertreter der Migranten-Selbstorganisationen, kurz MSO´en, im Sinne einer besseren Vernetzung treffen. Sie möchten gemeinsam Räume für Begegnungen schaffen, Hand in Hand Flüchtlinge unterstützen, Ehrenamtliche informieren, gemeinsam Aktivitäten organisieren und auch örtlichen Institutionen und Vereinen ihre Unterstützung anbieten. "Bei unserem Treffen ist wieder einmal klar geworden, wie wichtig es ist, Vorbehalte und Ängste abzubauen. Dabei kann es helfen, miteinander in Kontakt zu kommen, sich gemeinsam zu zeigen und zu kooperieren", sagt Carmen Prummer, zuständig für die Koordinierungsstelle im Fachdienst Familie und Integration beim Landkreis. Geplant ist zunächst ein gemeinsamer, mehrsprachiger Flyer mit hilfreichen Adressen und Ansprechpartnern für Menschen, die als Flüchtlinge neu im Landkreis ankommen, und für Ehrenamtliche, die sie beim Ankommen unterstützen. Finanzielle Hilfe durch den Landkreis, etwa bei den organisierten Moscheeführungen, gibt es bereits. Denkbar seien auch themenbezogene Fortbildungen, so Carmen Prummer, die beim ehrenamtlichen Engagement im Bereich Flüchtlingsarbeit hilfreich sind. Wer Fragen und Anregungen hierzu hat oder als Schule oder Kita gern Kontakt zu den "MSO´en" aufnehmen möchte, kann sich mit Carmen Prummer unter der Nummer (0 50 21) 967-686 beziehungsweise integration@kreis-ni.de in Verbindung setzen. Foto: p

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