LANDKREIS (em). Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf beschlossen, wonach neue Gleichstromtrassen vorrangig als Erdkabel errichtet werden sollen. Hierauf weist der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann hin. "Ich freue mich, dass jetzt endlich ein überarbeiteter Gesetzentwurf vorliegt, der regelt, dass der Suedlink vorrangig als Erdkabel zu errichten ist", erklärt Beermann, der die Entwicklung des Suedlinks durch seinen Wahlkreis von Beginn an begleitet hat. "Der Deutsche Bundestag müsse nun zügig über den Entwurf beraten, damit das Projekt nicht weiter verzögert wird. Tennet könne dann auf solider Grundlage den Suedlink für die Bürger nachvollziehbar planen und die Bundesnetzagentur das Projekt genehmigen", so Beermann weiter. Werden die gesetzlich vorgegebenen Mindestabstände zu Wohngebäuden (400 Meter im Bereich eines Bebauungsplans, 200 Meter im Außenbereich) unterschritten, dann muss nach dem neuen Gesetzentwurf zwingend erdverkabelt werden. "Das bedeutet, dass in Gebieten mit dichter Bebauung de facto erdverkabelt werden muss, wenn nicht um das Gebiet herum geplant werden kann. Hierfür werde ich mich weiter einsetzen", sagt Beermann abschließend. Allerdings weist Beermann darauf hin, dass die Herausforderungen in Gänze somit noch nicht bewerkstelligt wurden, denn auch die Grundstückseigentümer bzw. die Landwirtschaft dürfen in der weiteren Diskussion und Planung nicht vergessen werden. Tennet begrüßte den Entwurf in einer öffentlichen Anhörung zur Gesetzesänderung, man werde die neuen Verkabelungsmöglichkeiten aktiv nutzen, teilt Beermann mit.
-
Erdverkabelung bei Suedlink beschlossen
"In Gebieten mit dichter Bebauung de facto erdverkabeln"
Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum