STEINHUDE (gi). Unter dem gemeinsamen Titel "Spurensuche" zeigt die Steinhuder Kunstscheune großformatige Bilder des im Januar verstorbenen Steinhuder Künstlers Hartmut Boehne und kleinformatige Objekte und Bilder des Bokelohers Walter Ehrlich. Hartmut Boehne war von Jugend an der Malerei zugetan. Er studierte von 1965 bis 1969 an der Werkkunstschule in Hannover, dann von 1976 bis 1980 Kunstpädagogik an der Hochschule für Bildende Kunst in Braunschweig. Mit großer Energie und viel Material hat er seinen Gefühlen Ausdruck verliehen und überwiegend abstrakte Werke in Ölmalerei geschaffen. Seine Bilder waren nur in einigen Ausstellungen zu sehen. Umso mehr geht es jetzt im Nachlass um eine Spurensuche. Ganz anders die Objekte von Walter Ehrlich. Als gelernter Feinmechaniker, Studium Maschinenbau und langjähriger Berufsschullehrer setzt er sich in seinen filigranen Objekten mit mathematisch-naturwissenschaftlichen Fragen auseinander. Aber auch rein abstrakte geometrische Formen und zum Teil verspielte Skulpturen sind Gegenstand seiner Arbeiten. Dabei verwendet er als Material Karton, Faden, aber auch Holz und Metall. Ehrlich konnte sich erst mit Beginn seines Ruhestandes 2007 diesem Thema mit seinen eigenen Arbeiten widmen. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind noch bis zum 25. Oktober jeweils Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr oder auf Anfrage. Der Eintritt ist frei.
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Auf "Spurensuche" in der Kunstscheune gehen
Hartmut Boehne und Walter Ehrlich stellen aus
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