LUTHE (tau). Im NaturErlebnisBad gibt es über den Winter viel zu tun. Der Holzfußboden rund um das Schwimmerbecken muss erneuert werden. Die Unterkonstruktion ist nach rund zehn Jahren in feuchter Umgebung marode, Schrauben halten nicht mehr und einzelne Bretter stellen sich auf, teilten die Betreiber auf der traditionellen Helferfeier zum Abschluss des Badejahres mit.
Wie dieses Projekt umgesetzt werden kann, ist aber noch nicht klar. Ideen werden zurzeit gesammelt. Fakt ist, die Reparatur geht nur bei trockenem Wetter. Stimmen die Bedingungen, dauert die Sanierung ungefähr sechs Monate, schätzen die Betreiber. Zug um Zug sollen die Arbeiten in Angriff genommen werden. Die Hoffnung ist, zum Beginn der nächsten Badesaison fertig zu sein. Gebraucht werden vor allem weitere Helfer, die sich an dem Projekt beteiligen und Vorschläge einbringen wollen. Sie können sich bei Betriebsleiter Michael Kuller melden. Ein zweites Bauprojekt hat die Dartsparte des TSV Luthe, die im Bad ihre Punktspiele austrägt, bereits in Angriff genommen. Der Trainingsraum wird vergrößert und umgebaut. Eine Wand ist schon entfernt worden. Außerdem werden die Decken abgehangen, neue Lichtelemente installiert und der Fußboden gefliest. Eine Herausforderung stellt der Austausch der Fensterfront dar. Damit bekommen die Darter nicht nur eine hellere Spielstätte, sondern das Bad auch einen schöneren Tagungsraum. "Dies ist eine wirkliche win-win-Situation", sagen die Betreiber. Gewonnen hat das Naturbad auch mit seiner Solarstrategie. Die neue Fotovoltaikanlage, die im letzten Jahr auf dem Dach installiert worden war, hat zu der erhofften Senkung der Stromkosten beigetragen. Rund 90 Prozent des produzierten Stroms hat das Bad selbst verbraucht. Dank gab es für die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Bades sowie für die Betreiber des Bistorantes Grüne Oase. Der nächste Arbeitseinsatz im Bad ist übrigens am 14. November beim Laubfest. Dann werden Sträucher geschnitten und das heruntergefallene Blattwerk von den Grünflächen entfernt, damit der Rasen im Frühjahr wieder schön knackig ist. Foto: tau
