1. Gäste aus der Partnerstadt

    Bürgermeister Christophe Saint-Pierre erwidert Besuch

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    Bad Salzuflen (dib). Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft mit Millau sind im Mai dieses Jahres mehr als 60

    Bürger der Kurstadt der Einladung des Millauer Bürgermeisters Christophe Saint-Pierre gefolgt und zu den Feierlichkeiten in die südfranzösische Partnerstadt gefahren. Über dieses Zeichen der Verbundenheit zwischen Salzufler und Millauer Einwohnern war Bürgermeister Saint-Pierre so erfreut, dass er jetzt den Besuch erwidert hat und vom 2. bis 5. Oktober in Bad Salzuflen weilte, um das Lipperland kennenzulernen. Begleitet wurde er dabei von Millaus stellvertretender Bürgermeisterin Bérénice Lacan, der Stadträtin und zeitgleich Abgeordneten für Städtepartnerschaften, Nathalie Fort, und dem Mitglied des dortigen Arbeitskreises Alain Bernard. Als besonderen Ort für die erste Begegnung der beiden Stadtväter hatte Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, den Saal des historischen Rathauses am Markt ausgewählt. Bei der Begrüßung der Gäste erinnerte Dr. Honsdorf daran, dass auf französischer Seite bisher sechs, und auf deutscher Seite fünf Bürgermeister (der sechste wird sein Amt in wenigen Tagen antreten) mitgeholfen haben, diese Freundschaft zu pflegen und weiter zu vertiefen. "Millau und Bad Salzuflen haben die Grenzen zwischen Frankreich und Deutschland friedlich überwunden und so dazu beigetragen, dass diese Freundschaft inzwischen reife Früchte trägt", sagte Dr. Honsdorf bei der Begrüßung der Gäste aus Südfrankreich und erinnerte daran, dass am Freitag, 16. Oktober im Bad Salzufler Standesamt mit Sarah Göckemeyer aus der Kurstadt und Valentin Lemouton aus Millau bereits die 4. Eheschließung stattfindet, die aus dieser Städtepartnerschaft hervorgegangen ist. Bürgermeister Christophe Saint-Pierre führte aus, dass es seit 1974 eine innige Freundschaft zwischen beiden Städten gebe und richtete seinen Dank an die damaligen Bürgermeister, die den Anstoß zu dieser Freundschaft gegeben und diese begründet haben. "Unsere Freundschaft und Partnerschaft ist ehrlich. In ihrer Entwicklung ist sie die Summe von vielen Begegnungen, die diese Freundschaft aufgebaut haben", sagte er. Nach den Reden trugen sich Bürgermeister Christophe Saint-Pierre, seine Stellvertreterin Bérénice Lacan, Nathalie Fort und Alain Bernard in das Goldene Buch der Stadt Bad Salzuflen ein. Anschließend bekamen die südfranzösischen Gäste eine private Stadtführung vom Vorsitzenden des Heimat- und Verschönerungsvereins (HVV) Dr. Stefan Wiesekopsieker. Dabei wollte Bürgermeister Christophe Saint-Pierre, der vor 25 Jahren schon einmal in Bad Salzuflen weilte, feststellen, wie sehr sich die Stadt in dieser Zeit verändert hat.

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