GROSSENHEIDORN (tau). Für die Handballfans des MTV Großenheidorn hat es am Wochenende ein Wechselbad der Gefühle gegeben. Während die erste Damen auswärts einen Sieg beim TuS Bothfeld einfahren konnte, kassierten die drei Herrenmannschaften des MTV jeweils Niederlagen. Besonders bitter war die Pleite des Oberligisten, der sein Spiel gegen den VfL Hameln in den letzten Sekunden verlor. Das entscheidende Tor zum 28:29 für den Gast fiel quasi mit der Schlusssirene. Die mitgereisten Fans sangen daraufhin lautstark "Auswärtssieg".
Für die Krka-Truppe war es kein guter Abend. Am VfL Hameln bissen sich die Seeprovinzler buchstäblich die Zähne aus. Der Gästekeeper Frank Rosenthal zeigte dabei eine überragende Leistung und hielt auch unmögliche Bälle. Vor allem Bertrand Salzwedel verzweifelte am Torwart, traf weder von der rechten Außenbahn noch vom Siebenmeterpunkt. In den ersten zehn Minuten der Partie stand es dann plötzlich 2:7 aus Sicht des MTV. Coach Krka nahm eine Auszeit und stellte seine Mannschaft um. Danach lief es besser. Spielmacher Maik Bokeloh, Fabian Liedtke, Marcus Nülle und Milan Djuric brachten die Seeprovinzler wieder heran. Nach einer intensiven ersten Halbzeit stand es schließlich 13:14. In Hälfte zwei schaffte der MTV zwar immer wieder den Ausgleich, doch der VfL wusste stets zu antworten. In der 34. Minute erwischte es dann Maik Bokeloh. Er knickte um, blieb verletzt am Boden liegen und musste raus. Er wird vermutlich mehrere Wochen fehlen. Der MTV kompensierte den Ausfall und schaffte es erneut, den Spielstand zu egalisieren, eine Führung sprang aber nicht dabei heraus. Tore fielen vor allem über links und aus dem Rückraum. Zuletzt gab es eine Serie von Siebenmetern, die Kapitän Djuric souverän verwandelte. Der letzte Strafwurf landete kurz vor Schluss zum 28:28 im Netz. Doch der VfL fand auch darauf eine Antwort. Foto: tau
