1. Bandbreite für Flüchtlinge

    "Freifunk" bittet Nachbarn der Adenauerstraße um Hilfe

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    Detmold. Damit die Flüchtlinge an der Siegfriedstraße Kontakt zu ihren Angehörigen halten können und Zugang zum Internet haben, hat die Freifunk-Initiative Detmold in der Flüchtlingsunterkunft einen Freifunk-Router aufgebaut. Die Flüchtling seien sehr dankbar für den kostenlosen Internetzugang, teilt die Initiative mit. Da die Internetleitung häufig überlastet ist, weil sehr viele Flüchtlinge gleichzeitig online sind und nur ein 16.000er DSL-Anschluss zur Verfügung steht, bittet "Freifunk" um ungewöhnliche Nachbarschaftshilfe rund um die Siegfriedstraße. "Wenn einige Anwohner in der Nähe der Flüchtlingsunterkunft einen Teil ihres DSL-Anschlusses zur Verfügung stellen würden, könnten mehr Flüchtlinge problemlos ins Internet", heißt es auf der Internetseite "freifunk-detmold.de".

    Teilen ist einfach Mitmachen sei sehr einfach. Wer selbst etwa einen 16.000er DSL-Anschluss hat, ihm aber 10.000 M/Bit reichen, könnte die verbleibenden 6.000 der Flüchtlingshilfe mittels Freifunk zur Verfügung stellen. Man könne jeden Freifunk-Router individuell einstellen und so seine Bandbreite teilen. Es entstünden keine zusätzlichen Kosten oder Unannehmlichkeiten. Wer einen Teil seines DSL-Anschlusses zur Verfügung stelle, müsse keine rechtlichen Konsequenzen fürchten, denn Freifunk sei eine sichere und legale Möglichkeit, freies Internet zur Verfügung zu stellen. Wer in der Nähe wohnt und mitmachen möchte, findet weitere Infos und Kontaktdaten auf der Freifunk-Seite.

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